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01.01.2010

21:20 Uhr

Motorsport Rallye

Dakar-Teilnehmer machen sich auf den langen Weg

In Buenos Aires haben sich am Freitag die Teilnehmer der Dakar-Rallye auf den Weg zum ersten Biwak in Colon gemacht. Die erste Wertungsprüfung steht am Samstag an.

Titelverteidiger Giniel de Villiers. Foto: AFP SID

Titelverteidiger Giniel de Villiers. Foto: AFP

Überschattet von einem Motorradbrand hat in Buenos Aires die 32. Rallye Dakar begonnen. Das Motorrad des Argentiniers Javier Pizzolito hatte am Freitag noch vor dem offiziellen Start Feuer gefangen und war völlig ausgebrannt. Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt. Pizzolito hatte daraufhin seine Teilnahme absagen müssen.

Die übrigen Teilnehmer starteten dagegen wie geplant und unter den Augen von hunderttausenden begeisterten Fans auf ihre 317 Kilometer lange Strecke mit dem Ziel Colon. Allerdings musste auf diesem Weg noch keine Wertungsprüfung absolviert werden. Lediglich der Zielort musste am Abend erreicht werden.

Vor dem Start um 14.30 Uhr hatte der erst 19-Jährige Chilene Rodrigo Caballero als jüngster Fahrer einen Eid gesprochen, der jeden Teilnehmer zu sportlichem Verhalten auffordert.

Die Rallye Dakar findet zum zweiten Mal in Südamerika statt und führt ab Samstag auf 14 Etappen über mehr als 9 000 Kilometer durch Argentinien und Chile. Dabei wird auch die Atacama-Wüste durchfahren, die als trockenste Wüste der Welt gilt.

Die erste Etappe findet am Samstag über 684 Kilometer von Colon nach Cordoba statt. Davon sind 251 Kilometer Wertungsprüfung. Im vergangenen Jahr gelang VW mit dem Südafrikaner Giniel de Villiers und seinem deutschen Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Karlshof) der erste Dakar-Sieg. Auch in diesem Jahr sind die Autos des Wolfsburger Automobilkonzerns wieder favorisiert.

© SID

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