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14.01.2007

18:17 Uhr

Motorsport Rallye

De Villiers feiert dritten Etappensieg

Der Gesamtführende der Rallye Dakar war auch Sieger des achten Teilstücks von Atar nach Tichit in Mauretanien. Giniel de Villiers aus Südafrika baute seinen Vorsprung auf die Verfolger auf nunmehr 31:13 Minuten aus.

Der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Karlshof) sind bei der 29. Rallye Dakar weiter nicht zu stoppen. Der VW-Werkspilot setzte sich auf der achten von insgesamt 15 Etappen über 626 Kilometer von Atar nach Tichit in Mauretanien mit einem Vorsprung von 6:35 Minuten gegen Mitsubishi-Star Stephane Peterhansel (Frankreich) durch. Mit einem Rückstand von 9:11 Minuten erreichte Vorjahressieger Luc Alphand (Frankreich) in einem weiteren Mitsubishi als Dritter das Ziel. Es war der dritte Etappensieg für de Villiers, der sechste von Volkswagen, während Mitsubishi weiter auf den ersten Erfolg 2007 wartet.

Peterhansel neuer Zweiter

Trotzdem gewinnt das Duell zwischen Volkswagen und Mitsubishi weiter an Brisanz. Zwar vergrößerten de Villiers/von Zitzewitz ihren Vorsprung auf insgesamt 31:13 Minuten, neuer Zweiter ist jetzt aber Peterhansel, weil der bisher zweitplatzierte Spanier Carlos Sainz durch ein technisches Problem mit der Servolenkung seines VW Race Touareg mehr als eine halbe Stunde einbüßte und auf Position vier abrutschte (1:05:51 zurück). Neue Dritte sind Alphand und Gilles Picard (Frankreich/43:04 zurück).

Kleinschmidt verliert Zeit, aber klettert in der Gesamtwertung

Jutta Kleinschmidt verlor in ihrem BMW mit ihrer schwedischen Beifahrerin Tina Thoerner weiter Zeit auf die Führenden, kämpfte sich aber in der Gesamtwertung trotzdem nach vorne. Die Kölnerin kam trotz Reifenpannen mit 2:18:44 Stunden Rückstand als 18. ins Ziel und nimmt nun im Gesamtklassement den 21. Platz (9:55:39 Stunden zurück) ein. Nach der siebten Etappe hatte die Siegerin von 2001 noch auf Rang 31 gelegen.

Die achte Prüfung war der erste Teil einer Marathon-Etappe, die am Montag über 494 Kilometer nach Nema fortgesetzt wird. Das Besondere: Fahrer und Beifahrer müssen mit Unterstützung der Besatzungen der in Wertung mitfahrenden Race-Trucks ihre Rallye-Fahrzeuge selbst reparieren und für den nächsten Tag vorbereiten. Erst am Montagabend treffen sie wieder auf die Service-Crews.

© SID

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