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07.01.2007

16:36 Uhr

Jutta Kleinschmidt hat noch auf dem europäischen Kontinent mit ihrer Aufholjagd bei der 29. Rallye-Dakar begonnen. Auf der einzigen Wertungsprüfung des zweiten Tages machten Kleinschmidt und ihre Beifahrerin Tina Thörner im BMW X3 des Quandt-Teams 13 Plätze gut, nachdem sie ein Elektronikschaden zum Auftakt in Portugal weit zurückgeworfen hatte. Nun setzen die Fahrer per Schiff nach Afrika über.

Auf dem 35. Platz haben Kleinschmidt/Thörner 32:54 Minuten Rückstand auf den weiter gemeinsam mit dem Münchner Andreas Schulz führenden VW-Piloten Carlos Sousa (Portugal). Hinter Sousa dokumentieren der ehemalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) und der im letzten Jahr zweitplatzierte Südafrikaner Giniel de Villiers an Position zwei und drei der Gesamtwertung die aktuelle Dominanz des VW-Werksteams.

Kleinschmidt: "Ein gelungener Abschied aus Europa"

"Wir haben heute Boden in der Gesamtwertung gut gemacht. Das ist ein gelungener Abschied aus Europa", sagte Kleinschmidt nach ihrer kämpferisch guten Leistung. Dabei war die Strecke, die größtenteils durch die Berge führte, alles andere als geeignet. "Die Wege waren meist eng, führten an steilen Abhängen vorbei, und tückisch waren auch einige sehr tiefe Wasserlöcher. Entsprechend oft mussten wir das Tempo drosseln und konnten nicht überholen. Unterm Strich sind wir aber sehr zufrieden mit unserer Zeit", ergänzte die Dakar-Siegerin von 2001.

Zufrieden durfte nach den 545km der Transfer-Etappe zur Fähre in Malaga das VW-Team sein. Den Tagessieg nach den 67 Wertungskilometern in seiner spanischen Heimat sicherte sich Ex-Weltmeister Carlos Sainz, nachdem sein Teamkollege Sousa zum Auftakt vor heimischer Kulisse gewonnen hatte.

Sousa führt Gesamtwertung weiter an

Sainz siegte mit 29 Sekunden vor dem Spanier Joan Nani Roma, der ein Mitsubishi-Verfolgerquartett anführte. Kleinschmidt kam am Sonntag als 16. mit 6:58 Minuten Rückstand hinter Sainz an. Sousa reichte Rang neun (1:53 Minuten Rückstand), um die Gesamtführung erfolgreich zu verteidigen. Im Gesamtklassement hat er vor den 648km (252 Wertungs-Kilometer) der 3. Etappe von Nador nach Er Rachidia in Marokko 45 Sekunden Vorsprung auf Sainz, Dritter 2:12 Minuten zurück in Giniel De Villiers zusammen mit seinem Karlshofer Co-Piloten Dirk von Zitzewitz.

"Wir haben einen relativ guten Tag erlebt. Der zweite Etappensieg eines Volkswagen ist perfekt, während Mitsubishi wie erwartet etwas aufgeholt hat. Weiterhin liegen jedenfalls drei Volkswagen vorn", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen.

© SID

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