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19.01.2007

14:24 Uhr

Motorsport Rallye

Motorrad-Pilot Coma nach Sturz ausgeschieden

Der Spanier Marc Coma ist auf der 13. Etappe der Rallye Dakar nach einem Sturz ausgeschieden. Der Führende in der Motorrad-Wertung erlitt Kopfverletzungen und wurde mit dem Helikopter ins Biwak geflogen.

Die 13. Etappe der Rallye Dakar hat Motorrad-Pilot Marc Coma kein Glück gebracht. Der souverän in der Motorrad-Wertung führende Spanier kam auf dem 458 Kilometer langen Teilstück von Kayes/Mali ins senegalesische Tambacounda von der Idealroute ab und stürzte nach etwa 57 Kilometern der Sonderprüfung. Wie die Organisatoren auf ihrer Internetseite mitteilten, habe der KTM-Werksfahrer Kopfverletzungen erlitten und sei mit einem Helikopter ins Biwak geflogen worden.

Zum Zeitpunkt des Unfalls führte Coma die Motorrad-Wertung mit 52 Minuten Vorsprung an und fuhr seinem zweiten Gesamtsieg in Folge entgegen. Mit dem Sieg auf der 13. Etappe übernahm der Franzose Cyril Despres (KTM) die Führung in der Gesamtwertung bei den Zweirädern.

Sainz triumphiert erneut

Unterdessen hat Carlos Sainz seinem Arbeitgeber VW den achten Tagessieg beschert. Doch trotz seines vierten Etappenerfolgs bei der diesjährigen Dakar hat der zweimalige spanische Rallye-Weltmeister in der Automobilwertung als Gesamtneunter einen Rückstand von 7:37:14 Stunden auf Spitzenreiter Stephane Peterhansel.

Der Franzose belegte mit seinem Mitsubishi in der Tageswertung mit nur 0:26 Minuten Rang zwei hinter Sainz. Peterhansel dicht auf den Fersen ist vor den beiden Schluss-Etappen sein Landsmann und Markenkollege, Titelverteidiger Luc Alphand. Der ehemalige Ski-Star und Gesamtweltcupsieger belegte am Freitag den sechsten Tagesrang und hat 11:15 Minuten Rückstand auf Peterhansel. Bester VW-Pilot ist der US-Amerikaner Mark Miller auf dem Gesamtrang fünf mit 2:17:47 Stunden Rückstand.

Kleinschmidt hilft und verbessert sich

Jutta Kleinschmidt verbesserte sich trotz Tagesrang 20 auf den 15. Platz der Gesamtwertung, obwohl sie als "Sanitäterin" viel Zeit verloren hatte. Nach 130km kam sie mit der schwedischen Beifahrerin Tina Thörner dem Nissan-Duo Krzysztof Holowczyc/Jean-Marc Fortin (Polen/Frankreich) zu Hilfe, das sich mehrfach überschlagen hatte. "Sie haben uns Schmerzen signalisiert, das war selbstverständlich", sagte die Kölnerin.

© SID

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