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09.01.2007

15:21 Uhr

Motorsport Rallye

Rallye Dakar fordert Todesopfer

Der Sieg von Motorradpilot Marc Coma (Spanien) auf der 4. Etappe der Rallye Dakar ist von einem Todesfall überschattet worden. Der 29-jährige Südafrikaner Elmer Symons verstarb nach einem Unfall.

Der 29-jährige Südafrikaner Elmer Symons ist tot. Der KTM-Pilot verstarb auf der 4. Etappe der Rallye Dakar von Er Rachidia nach Ouarzazate in Marokko, die der Spanier Marc Coma gewann. Symons nahm zum ersten Mal als Fahrer an der Traditionsveranstaltung teil, war aber zuvor zweimal als Teammitglied dabei.

Die Rennleitung hatte am Dienstagmorgen einen Notruf von Kilometer 142 erhalten, konnte aber nach der Ankunft am Unfallort acht Minuten später nur den Tod von Symons feststellen. "Wir kennen noch keine Details, wie es zu dem Unfall kommen konnte", sagte Rallye-Direktor Ettinee Lavigne der französischen Nachrichtenagentur AFP. "Der Vorfall passierte in einem Rennabschnitt, der als gefährlich gekennzeichnet ist." Symons ist der 50. Tote bei der Rallye Dakar. Im Vorjahr verstarb Motorradfahrer Andy Caldecott (Australien).

Sainz führt in der Automobilwertung

Auf den 405 Kilometern zwischen Er Rachidia und Ouarzazate konnte unterdessen VW-Werksfahrer Carlos Sainz seine Führung in der Automobilwertung weiter ausbauen. Dagegen wurde die Kölnerin Jutta Kleinschmidt einmal mehr durch einen Defekt zurückgeworfen. An zehnter Position der Tageswertung fahrend fiel der BMW der Dakar-Siegerin von 2001 zunächst mit einem Kupplungsschaden aus.

Im Gesamtklassement belegt Kleinschmidt nun den 25. Rang mit 2:23:27 Stunden Rückstand auf Sainz. Der Spanier, der mit seinem französischen Copiloten Michel Perin die zweitbeste Zeit hinter dem zweimaligen Dakar-Sieger Jean-Louis Schlesser (Ford-Raid) fuhr, führt mit 1:55 Minuten Vorsprung auf seine Teamkollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof), die am Montag die Etappe gewonnen hatten.

Schlesser machte am Dienstag seinen ersten Etappensieg perfekt. Der Franzose erreichte das Ziel 7:58 Minuten vor Sainz und 8:05 vor dem Mitsubishi des Spaniers Nani Roma. Kleinschmidt kam mit 1:30:55 Stunden Rückstand auf dem 31. Platz an. Am Mittwoch steht die mit 768 km bislang längste Etappe auf dem Programm. Auf dem fünften Abschnitt werden zwischen Quarzazate und Tan Tan 325 Wertungs-Kilometer gefahren.

© SID

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