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10.01.2007

15:00 Uhr

Motorsport Rallye

Sainz fährt bei Rallye Dakar allen davon

Bei der Rallye Dakar beißt sich die Konkurrenz an Carlos Sainz weiter die Zähne aus. Zusammen mit Beifahrer Michel Perin erlangte der Spanier im Race Touareg zwei den vierten Etappensieg und bleibt somit das Maß der Dinge.

VW bleibt bei der Rallye Dakar weiter das Maß der Dinge, bei Jutta Kleinschmidt ist dagegen nach einer Reifenpanne die Luft schon raus. Der Spanier Carlos Sainz sorgte am fünften Tag für den vierten Etappensieg der Wolfsburger und baute damit seine Führung im Gesamtklassement aus.

"Das war ein guter Tag: Der Touareg lief auf der steinigen Etappe fehlerfrei und wir wurden durch nichts aufgehalten. Der Etappensieg und die Führungsposition sind natürlich positiv. Ab der sechsten Etappe aber beginnt der wirklich harte Teil der Rallye," sagte Sainz.

Mit seinem Beifahrer Michel Perin aus Frankreich gewann der ehemalige Rallye-Weltmeister im Race Touareg zwei das fünfte Teilstück von Quarzazate nach Tan Tan in Marokko 30 Sekunden vor Mitsubishi-Pilot Stephane Peterhansel (Frankreich). Dritter wurde Giniel de Villiers (Südafrika) mit Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof), die in einem weiteren Touareg 1:41 Minuten zurücklagen.

Nach dem ersten Drittel der Dakar liegen unverändert drei VW vorn: Sainz/Perin, die bereits die zweite Etappe gewonnen hatten, führen in der Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 3:36 Minuten vor de Villiers/von Zitzewitz. Der Portugiese Carlos Sousa und sein Münchner Beifahrer Andy Schulz, im Race Touareg des Lagos-Teams Tagessiebte, nehmen mit 11:17 Minuten Rückstand Rang drei ein.

Unter keinem guten Stern steht die Rallye weiterhin für Jutta Kleinschmidt. Die Kölnerin, die den Wüsten-Klassiker 2001 als erste Frau und als bislang einzige Deutsche gewann, belegte nach einem Reifenschaden mit einem Rückstand von 26:41 Minuten nur Platz 20, verbesserte sich in der Gesamtwertung dennoch um drei Ränge auf Position 22. Ihr Rückstand auf Sainz beträgt allerdings bereits 2:50,8 Stunden.

"Mir bleibt das Pech in diesem Jahr treu", sagte Kleinschmidt. Nach 18 Kilometern habe sie im Staub des voran fahrenden Fahrzeuges mit einem Hinterrad einen Stein getroffen. Dieser Stein habe Reifen und Felge zerstört, was den Radwechsel erschwerte. Die kaputte Felge habe zudem die Bremsleitung beschädigt, "deshalb musste ich auf den letzten 300 Kilometern immer wieder Luft im Bremskreislauf pumpen".

© SID

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