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03.01.2011

19:36 Uhr

Motorsport Rallye

Sainz holt zweiten Etappensieg bei der Dakar

Titelverteidiger Carlos Sainz hat auf der zweiten Etappe der Rallye Dakar den zweiten Tagessieg geholt. Zweiter wurde Markenkollege Nasser Al-Attiyah mit Beifahrer Timo Gottschalk.

Nasser Al-Attiyah und Co-Pilot Timo Gottschalk kamen als Tageszweite ins Ziel. Foto: SID Images/AFP/Daniel Garcia SID

Nasser Al-Attiyah und Co-Pilot Timo Gottschalk kamen als Tageszweite ins Ziel. Foto: SID Images/AFP/Daniel Garcia

Trotz aller Querelen um Volkswagen-Motorsportchef Kris Nissen bleibt Titelverteidiger Carlos Sainz bei der diesjährigen Rallye Dakar auf Erfolgskurs. Der VW-Pilot aus Spanien und sein Beifahrer Lucas Cruz gewannen auch das zweite Teilstück von Cordoba nach San Miguel de Tucuman über 324 Wertungskilometer und ließen dabei in 3:11:28 Stunden ihre Markenkollegen Nasser Al-Attiyah (Katar) mit dem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk (Berlin) (1,03 Minuten zurück) und Rekordsieger Stephane Peterhansel und Jean-Paul Cottret aus Frankreich (1,34) hinter sich.

Platz vier belegten Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) ebenfalls im VW-Touareg (5,43), als Fünfter mit 8,14 Minuten Rückstand fuhr BMW-Pilot Orlando Terranova mit Beifahrer Filipe Palmeiro (Argentinien/Portugal) über die Ziellinie.

In der Gesamtwertung rangiert Sainz mit 3:05 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Peterhansel. 14 Sekunden hinter dem Dakar-Rekordsieger folgt Al-Attiyah. Die morgige Etappe führt den Tross von San Miguel de Tucuman nach San Salvador de Jujuy.

Gegen den dänischen Volkswagen-Motorsportchef Nissen laufen derzeit bei VW interne Ermittlungen wegen schwerwiegender Vorwürfe der sexuellen Nötigung. Nissen soll nach dem Formel-3-Saisonfinale im November in Macau (China) in der Hotelbar einen weiblichen Gast beleidigt und an die Brust gefasst haben. Außerdem sei der frühere DTM-Pilot noch gegen einen Mitarbeiter handgreiflich geworden, weil der sich geweigert habe, ihm ein Bier zu zahlen. Neben der früheren Dakar-Siegerin Jutta Kleinschmidt hatte auch die schwedische Rallye-Co-Pilotin Tina Thörner schwere Vorwürfe gegen Nissen erhoben.

© SID

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