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22.01.2007

22:50 Uhr

Motorsport Rallye

Todesfall von Aubijoux bleibt rätselhaft

Die Todesursache des Motorrad-Piloten Eric Aubijoux bei der Rally Dakar ist weiterhin ungeklärt. Nun wird vermutet, dass der Franzose nicht an einem Herzinfarkt starb, sondern "Opfer eines Zusammenstoßes" war.

Die Spekulationen um den Tod des französischen Motorrad-Piloten Eric Aubijoux bei der Rallye Dakar gehen weiter. Nun werden Vermutungen laut, das Aubijoux an den Folgen eines Unfalls gestorben ist und nicht an einem Herzinfarkt. "Heute haben wir neue Erkenntnisse, die vermuten lassen, dass Eric Opfer eines Zusammenstoßes war, sagte Renn-Organisator Gilbert Ysern.

"Wollen nichts verheimlichen"

Demnach hätten die Ärzte bei einer ersten Obduktion Knochenbrüche festgestellt, und auch die lokale Polizei hätte Zeugenaussagen gesammelt, die die These eines Unfalls bekräftigen. In einer ersten Mitteilung hatten die Veranstalter noch einen Herzinfarkt als Todesursache angegeben. "Wir wollen nichts verheimlichen und transparent mit der Angelegenheit umgehen."

Auch Sylvie Aubijoux, die Ehefrau des Verstorbenen, hatte die Version eines Herzinfarktes als Todesursache angezweifelt. "Eric hat vor der Rallye einen Leistungstest gemacht und war vollkommen gesund", sagte die zweifache Mutter.

Bei der Rallye 2007 hatte auch der Südafrikaner Elmer Symons (KTM) bei einem Unfall auf der vierten Etappe sein Leben verloren. Damit kamen in der Geschichte der Dakar-Rallye schon insgesamt 53 Menschen ums Leben.

© SID

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