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10.01.2009

14:44 Uhr

Motorsport Rallye

Zwei weitere Todesfälle bei Rallye Dakar

Bei der Rallye Dakar sind vor der ersten Chile-Etappe zwei Peruaner zu Tode gekommen, weil der argentinische Fahrer eines Begleit-LKW ein Vorfahrtsschild ignorierte.

Die Rallye wird bereits von drei Todesfällen überschattet. Foto: AFP SID

Die Rallye wird bereits von drei Todesfällen überschattet. Foto: AFP

Noch vor der ersten Chile-Etappe der Rallye Dakar hat der Unfall eines Transportfahrzeuges zwei Todesopfer in dem Anden-Staat gefordert. Zwei Peruaner kamen in ihrem PKW ums Leben, als der argentinische Fahrer des Begleit-LKW bei Pejerreyes 400km nördlich der Hauptstadt Santiago ein Vorfahrtsschild missachtete. Marcelo Sanchez, der Fahrer des Reifentransporters, wurde zur Vernehmung von der chilenischen Polizei festgenommen.

Durch den Unfall wird die erstmals in Südamerika gefahrene Marathon-Rallye nun schon von drei Todesfällen überschattet. Zu Wochenbeginn war der französische Motorrad-Pilot Pascal Terry tot aufgefunden worden. Als Todesursache war bei der Obduktion ein Lungenödem festgestellt worden, das zu einem Atmungs- und Herzstillstand geführt hatte. In der Schreckens-Bilanz der berüchtigten Rallye werden nun insgesamt 56 Todesfälle aufgeführt.

© SID

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