Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.11.2012

15:57 Uhr

Porträt Adrian Newey

Das Design-Genie der Red-Bull-Boliden

Wo er ist, lässt Erfolg nicht lange auf sich warten. Adrian Newey gilt als das Genie unter den Formel-1-Designern. Er vertraut noch Papier und Bleistift. In Austin kann er seine Titel-Geschichte weiterführen.

Adrian Newey ist Technik-Direktor von Red Bull. dpa

Adrian Newey ist Technik-Direktor von Red Bull.

Abu DhabiEr ist der Papa von Kinky Kylie, Luscious Liz, Randy Mandy, Kate und Kate's Dirty Sister. Er kommt aus demselben Ort wie einst Williams Shakespeare und zeichnet noch mit Papier und Bleistift. Sein Name: Adrian Newey. Sein Job: Technik-Direktor bei Red Bull. Seine Berufung: Design-Guru mit der Lizenz für Weltmeister-Autos in der Formel 1.

Beim nächsten Formel 1-Rennen in Austin (Texas) kann Newey mit ein bisschen Glück den achten Konstrukteurs-Gewinn für Autos aus seiner Hand bejubeln und Sebastian Vettel könnte den achten WM-Titel für einen Newey-Wagen feiern.

Vettel-Teamkollege Mark Webber meinte vor dem Großen Preis von Abu Dhabi, Newey sei der „Leuchtturm“, der über dem ganzen Team strahlt. Er kämpfe nicht nur gegen Vettel, der seinen Autos immer Namen gibt, sondern gegen das Auto von Newey, hatte WM-Verfolger Fernando Alonso gesagt. „Adrian ist ein Genie“, befand schlichtweg der kommende Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

Der Respekt vor dem Briten ist ebenso groß wie die Furcht vor seinen Geistesblitzen. Geht nicht, gibt's nicht. „Ich genieße Regeländerungen“, sagte er einmal: „Sie erlauben dir, dich mit nichts anderem als einem leeren Blatt Papier zurückzulehnen und zu versuchen, die beste Lösung für diese Änderungen herauszuarbeiten.“

Die größten Sieger des Grand Prix

Michael Schumacher (1)

Michael Schumacher, aus Deutschland, führt die Statistik mit ganzen 91 Siegen seit 1991 an.

Alain Prost (2)

Der Franzose Alain Prost sicherte sich in seiner Formel1-Karriere von 1980-1993 insgesamt 51 Siege.

Ayrton Senna (3)

Der Brasilianer gewann insgesamt 41 mal in seiner Karriere von 1984 bis 1994.

Nigel Mansell (4)

Nigel Mansell, aus England, siegte 31 mal in der Zeit zwischen 1880 und 1995.

Fernando Alonso (5)

Auf Platz 5 steht der Spanier Fernando Alonso mit 27 Siegen seit 2001 - er fährt jedoch immer noch.

Jackie Stewart (6)

Der Schotte Jackie Stewart liegt mit Alonso von der Anzahl der Siege gleich auf (27) allerdings, endete seine Karriere schon 1973.

Niki Lauda (7)

Der Österreicher Niki Lauda siegte insgesamt 25 mal, während seiner Karriere von 1971 bis 1985.

Jim Clark (8)

Auf Platz 8 findet sich erneut ein Schotte, diesmal Jim Clark, der zwischen 1960 und 1968, 25 Grand-Prix-Siege einfuhr.

Juan Manuel Fangio (9)

Juan Manuel Fangio folgt auf Platz 9 mit 24 Siegen, zwischen 1950 und 1958.

Nelson Piquet (10)

Der Brasilianer Nelson Piquet belegt, mit seinen im Zeitraum zwischen 1978 und 1991 errungenen 23 Siegen, Platz 10.

Damon Hill (11)

Auf Platz 11 findet sich der Engländer Damon Hill mit insgesamt 22 Siegen.

Sebastian Vettel (12)

Das Nachwuchstalent Sebastian Vettel, belegt im internationalen vergleich zwar „nur" Platz 12, allerdings fährt er auch erst seit 2007.

Newey war in seiner Karriere als Formel-1-Ingenieur bislang an sieben Fahrer- und sieben Teamtiteln maßgeblich beteiligt - die Erfolge 1997 mit Williams nicht eingerechnet, weil er vorzeitig das Team verließ. Newey hatte bis dahin aber schon mit Williams triumphiert, es folgten Erfolge mit McLaren Ende desselben Jahrzehnts. Mit Red Bull gibt er seit 2010 den Ton an.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×