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16.03.2014

13:55 Uhr

Saisonstart Formel 1

Daimler-Chef Zetsche widmet Schumi den Sieg

Auf Helmen, Autos oder in Gedanken: Die Formel 1 schickt auch aus Australien Genesungswünsche an Michael Schumacher. Sein Zustand ist unverändert. Die Managerin gibt indes einen Mini-Einblick ins Seelenleben der Familie.

Botschaft für Michael Schumacher am Cockpit von Mercedes-Fahrer Nico Rosberg zum Saisonauftakt in Melbourne: „#KeepFightingMichael“. Reuters

Botschaft für Michael Schumacher am Cockpit von Mercedes-Fahrer Nico Rosberg zum Saisonauftakt in Melbourne: „#KeepFightingMichael“.

MelbourneMitten im Jubel um Nico Rosbergs furiosen Sieg beim Formel-1-Auftakt war Daimler-Chef Dieter Zetsche in Gedanken bei Michael Schumacher. „Er ist für immer ein Teil der Mercedes-Familie und unsere Gedanken sind in diesem Moment bei ihm“, sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Autobauers der Nachrichtenagentur dpa nach dem Erfolg von Silberpfeil-Star Rosberg am Sonntag in Melbourne. Der Zustand von Schumacher, von 2010 bis 2012 Rosbergs Teamkollege bei Mercedes, ist über zweieinhalb Monate nach seinem Sturz beim Skifahren unverändert. Der Rekordweltmeister befindet sich weiter in der Aufwachphase aus dem Koma. „Sprich: Er ist noch nicht aufgewacht“, sagte Managerin Sabine Kehm in einem RTL-Interview.

Zehn Jahre nach Schumachers viertem und letztem Sieg im Albert Park dachten viele in der Formel 1 beim ersten WM-Rennen 2014 an den 45-Jährigen. Titelverteidiger Sebastian Vettel trat mit den Initialen seines guten Kumpels auf seinem Helm an, ebenso Schumachers ehemaliger Ferrari-Teamkollege Felipe Massa.

„Egal, wie schnell dein Auto fährt, wir dürfen die wichtigen Dinge im Leben nicht vergessen. Ein guter Freund von mir kämpft weit weg von uns um sein Leben. Wir müssen jeden Tag beten, dass Michael aufwacht“, sagte Massa in einem Interview der „Bild am Sonntag“ und kündigte einen weiteren Besuch bei Schumacher an. Massas aktueller Arbeitgeber Williams fuhr mit einem Schriftzug für Schumacher auf den Autos.

Die weltweite Anteilnahme seit dem Unfall am 29. Dezember helfe Ehefrau Corinna und den Kindern enorm, betonte Beraterin Kehm: „Es tut schon gut, wenn man merkt, dass so viele Menschen so viel Gutes wünschen und so viel positive Energie senden.“

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