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02.02.2015

08:49 Uhr

Sebastian Vettel

„Ferrari ist etwas Besonderes“

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel startet nun für Ferrari. Er spricht im Interview über seine Ziele für diese Saison, das neue Auto und seine Motivation. Beginnt nun eine langwierige Aufholjagd auf Mercedes?

Sebastian Vettel will mit Ferrari den Abstand auf das überlegene Mercedes-Team verkürzen. dpa

Formel 1 - Testfahrten

Sebastian Vettel will mit Ferrari den Abstand auf das überlegene Mercedes-Team verkürzen.

Jerez de la FronteraWie war ihr erster richtiger Testtag als Ferrari-Fahrer?
Vettel: Ich hatte ja schon im Winter die Möglichkeit, das Team kennenzulernen. Aber dieses war natürlich der erste richtige Tag mit dem neuen Auto. Es wäre schön gewesen, noch mehr Runden zu fahren, alles in allem können wir aber sehr glücklich sein. Der erste Eindruck war ziemlich gut.

Gibt es in diesem Jahr für Sie eine besondere Motivation durch den Wechsel, durch das neue Umfeld?
Wie ich schon gesagt habe, war ich ein paar Mal den Winter über in Maranello und was ich gesehen habe, ist wirklich beeindruckend. Das Potenzial ist riesig. Es ist natürlich auch eine Zeit großer Veränderungen, eine Menge Leute sind gegangen, andere sind gekommen. Manche haben andere Stellen bekommen. Es wird also ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Die Motivation ist aber definitiv hoch, so schnell wie möglich zurückzukommen.

Sie fahren jetzt für ein italienisches Team, das sich selbst auch gern als Familie bezeichnet. Fühlen Sie eine entsprechende Veränderung?
Das Gefühl ist definitiv anders. In jedem Team fühlt es sich aber anders an. Das war bei Toro Rosso so und auch bei Red Bull. Ferrari ist ein bisschen mehr wie Toro Rosso, weil es auch ein italienisches Team ist. Aber ich bereue keine Minute, die ich bei Red Bull war, ich hatte dort eine gute Zeit. Um es aber zusammenzufassen: Ferrari ist etwas Besonderes.

Macht das Auto schon das, was sie wollen?
Ich bin ja nicht den 2014er Ferrari gefahren. Aber als Start war das ein guter Tag. Es gibt natürlich einige Dinge, die anders sind. Das Layout des Lenkrades zum Beispiel. Es braucht ein bisschen Zeit, sich daran zu gewöhnen. Hinter dem Wagen steckt auch eine andere Philosophie, weil ihn andere Leute gebaut haben. Aber wie schon gesagt, habe ich die Zeit im Winter genutzt, mich daran zu gewöhnen, um mich nur aufs Auto konzentrieren zu können.

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