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05.07.2014

16:31 Uhr

Silverstone

Rosberg schnappt sich die nächste Pole Position

Die Saison läuft weiter gut für Mercedes: Nico Rosberg holt beim Großen Preis von Großbritannien seine vierte Pole Position in dieser Saison. Er verwies damit in letzter Sekunde einen anderen Deutschen auf Platz zwei.

Für Vorjahressieger Nico Rosberg war es die vierte Pole der Saison und die achte in seiner Karriere. dpa

Für Vorjahressieger Nico Rosberg war es die vierte Pole der Saison und die achte in seiner Karriere.

SilverstoneIn einem packenden Endspurt hat Spitzenreiter Nico Rosberg Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel noch die Pole Position für den Großen Preis von Großbritannien weggeschnappt. Der Mercedes-Pilot verwies am Samstag auf den letzten Drücker den Red-Bull-Mann auf Rang zwei und geht damit zum vierten Mal in dieser Saison vom besten Startplatz ins Rennen.

„Es war eine ziemlich verrückte Qualifikation, weil sich alles immer geändert hat“, meinte der Vorjahressieger über seine achte Karriere-Pole. „Das war ein großes Durcheinander. Es ist schwierig, wenn sich die Bedingungen ändern. Am Ende ist es noch gut gegangen.“

Auch wenn er in den letzten Sekunden die Pole noch verlor, war Vettel froh darüber, zum zweiten Mal in diesem für sein Team so schwierigen Jahr Position zwei in der Qualifikation zu holen. „Ich bin sehr glücklich heute, das war eine Lotterie“, resümierte der viermalige Champion mit Blick auf die wechselnden Verhältnisse mit viel Regen und dann wieder nur wenigen Tropfen. „Das war eine schräge Einheit. Solche wechselnden Bedingungen gibt's wohl nur in England.“

Rosbergs erster WM-Verfolger Lewis Hamilton patzte als Sechster hingegen erneut. Nachdem er in der Qualifikation zum Grand Prix von Österreich nur Neunter geworden war, brach er seine entscheidende Runde diesmal aus kaum nachvollziehbaren Gründen ab. „Ein wirklich mieser Tag“, erklärte der Brite, nachdem er im vergangenen Jahr noch die Pole geholt hatte. „Wir haben die ganze Zeit diskutiert, und dann habe ich entschieden, die Runde nicht zu beenden.“

Der dicke Patzer blieb der Mercedes-Führung natürlich nicht verborgen. „Er hat einen riesigen Fehler gemacht. Deswegen ist er logischerweise unzufrieden“, sagte Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda bei RTL. „Man darf nie aufgeben. Von Nico war das perfekt gelöst.“ Motorsportchef Toto Wolff reagierte geknickt. „Das ist sehr enttäuschend“, bilanzierte er.

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