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12.01.2010

13:54 Uhr

Sportchef Norbert Haug

„Mercedes-Stern auf Michaels Helm passt“

Mitte März ist es soweit, die Formel-1-Saison startet ins Jahr 2010. Doch schon jetzt ist das Mercedes-Team um Sportchef Norbert Haug mit seinem neuen Superstar Michael Schumacher auf der Rennstrecke in Jerez unterwegs. Im Interview spricht der 57-jährige Haug über den Drei-Tage-Test, die Cleverness der GP2-Organisatoren und den Nacken von "Schumi".

Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Foto: AFP SID

Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Foto: AFP

Was ist das für ein Gefühl, auf Michael Schumachers rotem Helm einen Mercedes-Stern zu sehen?

Es gab ja schon mal den Mercedes-Stern auf Michaels Helm - ich finde, das passt prima!

Was bringt Schumacher dieser Drei-Tage-Test?

Das ist ein gewisses Warm-up, ein Aufwärmen vor den offiziellen Formel-1-Tests Anfang Februar. Die GP2-Organisatoren waren clever genug, die Situation für ihr Thema zu nutzen - es wird durch den Test sehr viele GP2-Bilder im Fernsehen, in Zeitungen, Zeitschriften und auf sämtlichen relevanten Websites geben.

Wie nah ist ein GP2-Auto an der Formel 1? Sind die Eindrücke überhaupt vergleichbar?

Beide Autos sind nicht miteinander zu vergleichen. Ein Formel-1-Auto ist deutlich schneller und erzielt signifikant bessere Rundenzeiten. Eine gewisse "Gewöhnung ans Gerät" kann trotzdem im GP2-Fahrzeug stattfinden - mehr aber auch nicht. Es geht bei diesem Test nicht um Rundenrekorde, sondern um etliche Runden nach sehr langer Pause zur Formel-1-Testvorbereitung einerseits und der GP2-Weiterentwicklung andererseits.

Ist die Erlaubnis für diesen Test nicht eine Bevorzugung von Schumacher gegenüber seinen Konkurrenten, auch gegenüber seinem künftigen Teamkollegen Nico Rosberg?

Das sehe ich nicht so. Und wer es so sieht, soll sich ein GP2-Auto mieten und dann damit testen so lange er will.

Gibt es Befürchtungen, dass Schumacher bei den Testfahrten vielleicht wieder Probleme mit seinem Nacken bekommen könnte?

Die gibt es nicht, die diesbezüglichen Belastungen in einem Formel-1-Auto sind außerdem deutlich höher, als es in einem GP2 der Fall ist.

© SID

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