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10.06.2014

18:41 Uhr

Neue Diagnose

Reus-Verletzung wesentlich schlimmer

Für Marco Reus kommt es knüppeldick: Die Verletzung, die sich der Angreifer von Borussia Dortmund im Spiel gegen Armenien zugezogen hat, ist schlimmer als zunächst diagnostiziert. Ärzte rechnen mit drei Monaten Pause.

Nicht „nur“ ein Anriss der Syndesmose: Marco Reus fällt viel länger aus als befürchtet. ap

Nicht „nur“ ein Anriss der Syndesmose: Marco Reus fällt viel länger aus als befürchtet.

DortmundErst das WM-Aus, jetzt die nächste schlechte Nachricht für Marco Reus: Der Offensivspieler von Borussia Dortmund wird nicht nur die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien als Zuschauer verfolgen müssen, sondern möglicherweise auch den Start in die neue Bundesliga-Saison. Wie sein Verein am Dienstag mitteilte, zog sich der 25-Jährige in der vergangenen Woche beim Test-Länderspiel gegen Armenien (6:1) neben dem Teilriss der vorderen Syndesmose oberhalb des linken Sprunggelenks zusätzlich einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite zu.

Dies haben nach Vereinsangaben weitergehende Untersuchungen bei BVB-Mannschaftsarzt Markus Braun ergeben, die in enger Absprache mit den Ärzten der Nationalmannschaft erfolgt sind. „Dr. Markus Braun rechnet mit einer Ausfallzeit von insgesamt ca. drei Monaten“, heißt es in der Mitteilung.

Am 5. Juli bittet BVB-Trainer Jürgen Klopp seine Spieler zum Trainingsauftakt und am 23./24. August steht das erste Bundesligaspiel auf dem Programm - wie es momentan aussieht, ohne Marco Reus.

Der offensive Mittelfeldspieler war zuletzt nicht nur wegen seiner Verletzung und dem kurzfristigen WM-Aus in die Schlagzeilen geraten, sondern auch wegen des angebliches Interesses des FC Barcelona. Spanische Medien berichteten, dass die Katalanen den deutschen Nationalspieler bereits im Sommer für eine festgeschriebene Ablösesumme verpflichten wollen. Der BVB hatte einen Wechsel im Sommer aber ausgeschlossen.

Von

dpa

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