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22.02.2014

19:55 Uhr

Olympia am Sonntag

Zwei deutsche Biathleten gehen fremd

Bei den Winterspielen in Sotschi erlischt am Sonntag das olympische Feuer. Vor der Schlussfeier am Abend im Fischt-Stadion fallen die letzten drei der 98 Entscheidungen. Die Vorschau auf den letzten Olympia-Tag.

Noch einmal volle Pulle geben: Langläufer Axel Teichmann startet am Sonntag zum letzten Mal. dpa

Noch einmal volle Pulle geben: Langläufer Axel Teichmann startet am Sonntag zum letzten Mal.

Langlauf – 50 Kilometer Massenstart, Herren (8 Uhr): Die Biathleten Arnd Peiffer und Erik Lesser haben immer noch nicht genug und gehen fremd: Nach Silber mit der Mannschaft am Samstag starten sie am Sonntag im olympischen 50-Kilometer-Langlauf. Bundestrainer Frank Ullrich hatte die beiden Athleten gefragt, nachdem in Axel Teichmann und Thomas Bing nur noch zwei Spezialisten bereit standen. Für Axel Teichmann ist es der Abschluss einer großartigen Zeit. Der zweifache Weltmeister beendet danach seine Karriere. In Vancouver gewann der 34-Jährige Silber. Ob er auch in Sotschi auf das Treppchen läuft? Die Konkurrenz ist namhaft. Johan Olsson sowie Alexander Legkow und Maxim Wylegschanin sind Anwärter auf Gold.

Viererbob – 3. und 4. Lauf, Herren (10.30/12 Uhr): Weltmeister Maximilian Arndt fährt um eine Medaille. Nach zwei von vier Läufen lag der Oberhofer am Samstagabend mit 16 Hundertstelsekunden Rückstand auf den führenden Zweierbob-Olympiasieger Alexander Subkow aus Russland auf Rang drei. Vorerst Zweiter ist der Lette Oskars Melbardis. Auch US-Pilot Steven Holcomb als Vierter hat im Kampf um eine Medaille im großen Schlitten noch gute Karten. Thomas Florschütz kann als Fünfter nur noch mit einem herausragenden Finaltag am Sonntag in das Medaillenrennen eingreifen. Francesco Friedrich hat als Neunter praktisch keine Chancen auf Edelmetall in der Königsklasse mehr.

Eishockey – Finale, Herren (13 Uhr): Vor dem Eishockey-Endspiel zwischen Kanada und Schweden gibt es eigentlich keine Geheimnisse mehr. Beide Teams kennen sich bestens, die Gegner sind unter der Saison Club-Kollegen. Kanada-Coach Mike Babcock ist sogar ein bekennender Fan der „Tre Kronor“. Im finalen Gold-Showdown müssen die Kufencracks und die Trainer beider Teams ihre Sympathien für mindestens 60 Minuten beiseite legen. „Wir sind noch nicht fertig“, tönt Mike Babcock, „aber wir werden das hier beenden.“ Vier Jahre nach dem Vancouver-Triumph will der 50-Jährige wieder über Gold jubeln – und seinen anderen Schützlingen ausnahmsweise den Sieg verderben.

Die Entscheidung können Sie im Olympia-Liveticker verfolgen:
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