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12.08.2012

10:57 Uhr

Olympia-Basketball

USA wollen gegen Spanien wieder Gold

Im olympischen Basketball-Finale treffen die USA auf Spanien – genau wie in Peking. Am Sieg der NBA-Stars zweifelt keiner. US-Coach Mike Krzyzewski warnt aber: „Sie sind definitiv ein Gegner, der uns schlagen kann.“

NBA-Star LeBron James will auch gegen Spanien die Bälle in den Korb stopfen. dapd

NBA-Star LeBron James will auch gegen Spanien die Bälle in den Korb stopfen.

LondonAuf dem Weg zum ersehnten Olympia-Gold lassen sich die NBA-Stars auch vom Trubel um den Monster-Deal von Dwight Howard nicht aus der Ruhe bringen. „Das interessiert mich nicht. Ich bin hier, um Olympiasieger zu werden“, sagte LeBron James, als er nach dem klaren 109:83 im Halbfinale gegen Argentinien zum spektakulären Wechsel des in London verletzt fehlenden Centers zu den Los Angeles Lakers befragt wurde.

Trotz der Dauer-Dominanz im bisherigen Turnierverlauf sehen die US-Basketballer ihre Mission vor der Neuauflage des Peking-Finales von 2008 gegen Europameister Spanien noch nicht als erledigt an. „Wir werden jetzt regenerieren, uns knallhart vorbereiten und dann alles für unser Land geben“, sagte Kevin Durant, bislang mit 18 Punkten pro Spiel Topscorer beim Goldmedaillen-Gewinner von 2008.

Zweifel am erneuten Olympiasieg des Topfavoriten hat vor dem Finale gegen Spanien an diesem Sonntag aber niemand. Zu überlegen trumpften Doppel-MVP James und seine Kollegen bislang in der britischen Hauptstadt auf.

„Diese Mannschaft hat sehr viele Waffen“, lobte Trainer Mike Krzyzewski. Vor allem aus der Distanz treffen die Amerikaner phasenweise nach Belieben und machen damit ihre Größennachteile unter dem Korb weg.

Auch die Spanier, die vor vier Jahren beim 107:118 große Gegenwehr leisteten, haben in Pau und Marc Gasol sowie Serge Ibaka einige lange Kerls in ihren Reihen. Nicht nur deshalb bringt Krzyzewski den Iberern viel Respekt entgegen. „Sie haben eine starke Bank und ein Team, das sehr viel Erfahrung hat. Sie sind definitiv ein Gegner, der uns schlagen kann“, warnte der erfolgreiche Coach seine Profis.

Allerdings blieben die Spanier bei ihren bisherigen Auftritten den Nachweis schuldig, dass sie die Muli-Millionäre aus der NBA wirklich in Bedrängnis bringen können. Auch beim 67:59 im Halbfinale gegen Russland musste sich der Silbermedaillen-Gewinner von Peking alles hart erarbeiten.

„Wir hatten keine einfache Vorbereitung, weil wir viele verletzte Spieler hatten. Aber wir haben alle Rückschläge weggesteckt und sind sehr stolz, wieder im Endspiel zu stehen“, sagte Pau Gasol von den Los Angeles Lakers.

Angst vor den Überfliegern aus den USA haben die Spanier nicht. „Sie sind auch nur Basketball-Spieler“, sagte Jose Calderon von den Toronto Raptors. „Natürlich haben sie ein großartiges Team. Aber in einem Olympia-Finale ist alles möglich.“

Von

dpa

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