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08.08.2016

13:35 Uhr

Horrorsturz bei Olympia

Van Vleuten erleidet Rücken- und Kopfverletzungen

Der Sturz der niederländischen Radfahrerin Annemiek van Vleuten beim olympischen Straßenrennen ließ den Zuschauern den Atem stocken. Das Schlimmste stand zu befürchten. Jetzt gibt es Entwarnung.

Die niederländische Radfahrerin war in der Abfahrt schwer gestürzt, zog sich dabei aber „nur“ drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zu. AP

Entwarnung bei Annemiek van Vleuten

Die niederländische Radfahrerin war in der Abfahrt schwer gestürzt, zog sich dabei aber „nur“ drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zu.

Rio de JaneiroDie Niederländerin Annemiek van Vleuten hat sich bei ihrem Sturz im olympischen Straßenrennen in Rio de Janeiro drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Noch am späten Sonntagabend (Ortszeit) gab die 33-Jährige aber via Twitter Entwarnung. „Ich bin jetzt im Krankenhaus mit ein paar Verletzungen und Brüchen, aber alles wird gut“, schrieb van Vleuten. „Nach dem besten Rennen meiner Karriere bin ich aber vor allem super enttäuscht.“

Zuvor hatte bereits der niederländische Radsport-Verband (KNWU) via Twitter mitgeteilt, dass sie bei Bewusstsein sei, sprechen könne und trotz ihrer Lage klar im Kopf sei. Auch der Weltverband UCI hatte geschrieben, dass van Vleuten nach ihrem Crash in der Abfahrt hinab vom Vista-Chinesa-Pass mitten durch einen tropischen Nationalpark „anscheinend kein ernstes medizinisches Problem“ habe.

Die Niederländerin war in Führung liegend wenige Kilometer vor dem Ziel gestürzt. Ihre Teamkollegin Anna van der Breggen gewann das Rennen über 136,9 Kilometer und sagte, sie sei „auch für Annemiek weitergefahren“.

Von

dpa

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