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18.08.2016

04:02 Uhr

Rio 2016

Fußballer träumen vom nächsten Triumph in Maracanã

Premiere für Deutschland: Erstmals steht eine DFB-Auswahl in einem olympischen Finale. Der DFB-Nachwuchs hat am Mittwoch im Halbfinale gegen Nigeria gewonnen. Nun darf er am Samstag in Rio gegen Brasilien spielen.

Lars Bender (l.) scheiterte in der 20. Minute an Nigerias Torhüter Daniel Akpeyi. Die deutsche Mannschaft gewann das Halbfinale dennoch. AFP; Files; Francois Guillot

Olympischer Fußball

Lars Bender (l.) scheiterte in der 20. Minute an Nigerias Torhüter Daniel Akpeyi. Die deutsche Mannschaft gewann das Halbfinale dennoch.

São PauloDas Traumfinale zwischen Deutschland und Brasilien im olympischen Fußball-Turnier ist perfekt. Deutschland zog am Mittwoch durch ein 2:0 (1:0) gegen Nigeria ins Endspiel ein und trifft dort am Samstag auf Gastgeber Brasilien. Das Team um Superstar Neymar siegte gegen Honduras 6:0 (3:0).

Vor 41.000 Zuschauern in São Paulo erzielten am Mittwoch Lukas Klostermann in der 9. Minute und Nils Petersen (89.) die Tore für die deutschen Fußballer. „Wir sind glücklich, dass wir ins olympische Dorf kommen. Jetzt ist alles möglich. Wir werden noch mal alles reinhauen“, sagte Klostermann.

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Zwei Jahre nach dem WM-Triumph der Nationalmannschaft greift der DFB-Nachwuchs dann im legendären Maracanã-Stadion erstmals nach Olympia-Gold. Dank eines 2:0 (1:0)-Sieges im Halbfinale gegen Nigeria zogen die deutschen Fußballer wie die DFB-Frauen ins Endspiel der Olympischen Spiele in Rio ein und haben schon vor dem Duell mit Gastgeber Brasilien mindestens Silber sicher.

Nie zuvor stand eine DFB-Auswahl im olympischen Finale. Das hatte bisher nur die DDR geschafft, die 1976 in Montreal Olympiasieger wurde und 1980 bei den Boykott-Spielen in Moskau Silber holte. 1988 gab es in Seoul mit Bronze die bisher einzige Medaille für ein DFB-Team. Dieses Ergebnis wurde nun von der auf den letzten Drücker zusammengewürfelten Hrubesch-Truppe getoppt.

„Die Mentalität ist - um es mit den Worten der Spieler zu sagen - einfach geil“, hatte der nach Rio aus dem Amt scheidende Hrubesch seine Schützlinge schon vor dem Anstoß gelobt. Und auch gegen Nigeria war die Mannschaft heiß. Schon der erste verheißungsvolle Angriff führte zum Erfolg. Serge Gnabry setzte Jeremy Toljan auf der rechten Seite gut in Szene, die flache Hereingabe des Hoffenheimers verwandelte Klostermann mühelos.

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