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23.06.2012

22:42 Uhr

Sieg gegen Frankreich

Xabi Alonso schießt Spanien ins Halbfinale

Quelle:SID

Titelverteidiger Spanien ist dank Xabi Alonso ins Halbfinale gegen Portugal eingezogen. Beim Sieg gegen Frankreich konnten die Iberer zwar erneut nicht vollends überzeugen - gegen einen schwachen Gegner reichte das aber.

Spanien im Halbfinale der EM

Video: Spanien im Halbfinale der EM

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DonezkTitelverteidiger Spanien hat mit spielerischer Leichtigkeit Frankreich aus allen EM-Träumen gerissen und ist dank Jubilar Xabi Alonso ins Halbfinale gegen Portugal eingezogen. Der 30-Jährige von Real Madrid erzielte in seinem 100. Länderspiel beide Treffer zum 2:0 (1:0) gegen vollkommen chancenlose Franzosen, die vier Tage nach dem peinlichen 0:2 gegen Schweden erneut bitter enttäuschten.

Die gnadenlos effizienten Spanier sind dagegen nach ihrem 18. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage nur noch zwei Siege vom historischen Triple entfernt: Zwei EM-Titel in Folge und ein WM-Triumph dazwischen sind bislang noch keinem Team gelungen. Alonsos Treffer in der 19. Minute per Kopf und in der Nachspielzeit per Foulelfmeter (90.+1) brachten die spanische Überlegenheit nur unzureichend zum Ausdruck.

Die Spanier dominierten das Spiel mit der "Null-Stürmer-Taktik" aus dem ersten Gruppenspiel gegen Italien (1:1) und traumwandlerisch sicherem Passspiel dermaßen deutlich, dass sich unter den 47.000 Zuschauern in der Donbass-Arena gepflegte Langeweile breitmachte. Bayern-Star Franck Ribéry, noch einer der Bemühteren bei Les Bleus, stand dem Treiben ebenso machtlos gegenüber wie seine Mitspieler.

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten rissen die Spanier die Begegnung schnell an sich, zunächst jedoch ohne Erfolg. Die Bemühungen der "Furia Roja", die ihr typisches Passspiel aufzog, endeten meist vor dem Strafraum der Franzosen. Die Équipe Tricolore ließ jedoch ihrerseits in der Offensive jegliches Konzept vermissen, Stürmer Karim Benzema sah nahezu keinen Ball.

Die Statistiken der Vorrunde

Die meisten Tore

1. Mario Gomez (Deutschland/3)

2. Mario Mandzukic (Kroatien/3)

3. Alan Dsagojew (Russland/3)

Die meisten Vorlagen

1. David Silva (Spanien/4)

2. Steven Gerrard (England/3)

2. Andrey Arschawin (Russland/3)

Die zielgenausten Pässe

1. Javi Martinez (Spanien/18 Pässe, 100% angekommen)

2. Konstantin Zyryanov (Russland/108 Pässe, 97,3% angekommen)

3. Yann M'Vila (Frankreich/68 Pässe, 97,14% angekommen)

(in der Wertung sind nur Spieler mit mindestens zehn gespielten Pässen)

Die meisten Ballkontakte

1. Xavi (Spanien/387)

2. Igor Denisov (Russland/314)

3. Xabi Alonso (Spanien/283)

Am häufigsten gefoult

1. Giorgios Karagounis (Griechenland/16)

2. Robert Lewandowski (Polen/13)

3. Franck Ribery (Frankreich), Evgen Khacheridi (Ukraine/je 12)

Die meisten Fouls

1. Mario Mandzukic (Kroatien/13)

2. Richard Dunne (Irland/12)

3. Milan Baros (Tschechien/11)

Die besten Zweikämpfer

1. Mats Hummels (Deutschland/86,96% gewonnen)

2. Kyriakos Papadopoulos (Griechenland/84,09% gewonnen)

3. Aleksey Berezutskiy (Russland/80% gewonnen)

(in der Wertung sind nur Spieler mit mindestens zehn geführten Zweikämpfen)

Die erste gute Gelegenheit führte dann prompt zum Tor. Nach einer Flanke des aufgerückten Linksverteidigers Jordi Alba stand Xabi Alonso völlig frei im Strafraum und hatte keine Mühe, den Ball mit einem Kopfball-Aufsetzer aus 14 Metern zu versenken. Für den Routinier war es im 100. Länderspiel das 14. Tor, in der Nachspielzeit ließ er gleich noch Nummer 15 folgen.

Kommentare (1)

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24.06.2012, 08:18 Uhr

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