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28.06.2013

18:56 Uhr

100. Tour de France

Die Stars fehlen

Diese Tour wird interessant: Zwar fehlen etliche Stars, doch dafür wartet das 100. Jubiläum mit pompösen Feierlichkeiten und mit spektakulären Etappen auf. Es gilt, das Bild einer ehrenwerten Sportart wieder herzustellen

Das Team Sky beim Training im korsischen Porto Vecchio. Christopher Froome, hier mit seinen Teamkollegen beim Anschwitzen, macht sich bereit für die 197 Konkurrenten. ap

Das Team Sky beim Training im korsischen Porto Vecchio. Christopher Froome, hier mit seinen Teamkollegen beim Anschwitzen, macht sich bereit für die 197 Konkurrenten.

Porto Vecchio Trotz überschaubarer Stardichte soll die Jubiläumsfeier pompös ausfallen und die schlechten Branchennachrichten verdrängen. Die Tour de France ist zu ihrer 100. Austragung in 110 Jahren zum ersten Mal auf Korsika zu Gast.

Der finale Sprint endet am 21. Juli unter Flutlicht auf den Pariser Champs Elysées. Sportlich wird in Abwesenheit des verletzten Vorjahressiegers Bradley Wiggins ein Duell zwischen seinem britischen Landsmann Christopher Froome und dem nach seiner Dopingsperre nach Frankreich zurückkehrenden Alberto Contador aus Spanien erwartet.

Der überlegene Giro-Gewinner Vincenzo Nibali verzichtet auf die Kraftprobe in Frankreich, genau wie der Weltranglisten-Spitzenreiter Fabian Cancellara. Andy Schleck, dem das Gelbe Trikot 2010 nach dem Dopingfall Contador am Grünen Tisch zugesprochen worden war, ist im Moment nur noch ein Schatten vergangener, starker Tage.

Ein Teil der zehn deutschen Tourstarter will zumindest bei der Vergabe der Etappensiege ein Wörtchen mitreden. Der in dieser Saison in seiner Spezialdisziplin siebenmal erfolgreiche Tony Martin fährt in den beiden Einzelzeitfahren auf Sieg. Sollte seine belgische Mannschaft – immerhin Weltmeister in dieser Disziplin – das Teamzeitfahren der vierten Etappe in Nizza gewinnen, hätte Martin laut Ex-Profi Rolf Aldag, der zehn Touren absolvierte, sogar „berechtigte Ambitionen auf Gelb“.

Ansonsten gilt für den heutigen „Sport- und Entwicklungs-Manager“ im Team Omega-Quickstep: Bis zur 13. Etappe müssen alle Ziele erreicht sein, das hieße zumindest Etappensiege für Mark Cavendish und Martin, am besten mit Gelb veredelt. Danach dürfte es das Team – abgesehen vom Finale auf den Champs Elysées – laut Aldag langsamer angehen lassen, weil die Topographie den Fahrern nicht gerade entgegen komme..

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