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24.01.2016

13:39 Uhr

Abfahrt in Kitzbühel

Kein Vorwurf nach Horror-Sturz auf der Streif

„One Hell of a Ride“ heißt ein Film über die legendäre Streif – am Samstag endete die „Höllen-Abfahrt in Kitzbühel mit einer Sturzserie. Für Superstar Svindal ist die Saison aus – er macht aber niemandem Vorwürfe.

Trotz seiner schweren Verletzung macht Aksel Lund Svindal den Machern des gefährlichsten Skirennens der Welt keinen Vorwurf. AFP

Sturz auf der Streif

Trotz seiner schweren Verletzung macht Aksel Lund Svindal den Machern des gefährlichsten Skirennens der Welt keinen Vorwurf.

KitzbühelSelbst nach seinem schlimmen Sturz auf der berüchtigten Streif wollte Aksel Lund Svindal den Machern des gefährlichsten Skirennens der Welt keinen Vorwurf machen. Der Traum von seinem dritten Gesamtweltcupsieg endete für den Alpin-Superstar mit einer schweren Knieverletzung im Fangzaun, am Krankenbett konnte der Norweger aber schon wieder lächeln.

„Das ist ziemlich ärgerlich mitten in der Saison, aber so ist das Leben. Es gibt Hochs und Tiefs, und damit musst du einfach umgehen“, schrieb Svindal und wollte die neu entflammte Sicherheitsdebatte nicht weiter befeuern. Der in diesem Winter nahezu unschlagbare Norweger zog sich einen Kreuzband- und Meniskusriss zu, bis zu einem Jahr Pause ist die Prognose.

„Das ist ein Hammer, aber so ist Skifahren“, sagte sein Trainer Christian Mitter. Nach einem Achillessehnen-Riss vor eineinhalb Jahren hatte Svindal erst in dieser Saison sein Comeback gegeben und bereits sieben Rennen gewonnen. Der Gesamtweltcup ist aber frühzeitig verloren.

Konkurrent Marcel Hirscher hat nun beste Chancen auf die fünfte große Kristallkugel nacheinander. Freude konnte der 26 Jahre alte Technik-Star aus Österreich am Abend des nach nur 30 Startern abgebrochenen Highlights der Hahnenkamm-Rennen aber nicht empfinden.

Vor Svindal hatten sich bereits Hirschers Teamkollegen Hannes Reichelt und Georg Streitberger an derselben Stelle auf dem Weg in die Traverse abschmeißen lassen und verletzt. Reichelt kam mit einer Knochenstauchung offenbar glimpflicher davon. Streitberger muss wie Svindal einen Kreuzband- und Meniskusriss verkraften.

Am Sonntag veröffentlichte der Österreicher ein Bild, das ihn, Svindal und den im Training gestürzten Florian Scheiber bei vermeintlich prächtiger Laune im Krankenhauszimmer zeigt. „Gleiche Kompression, gleiche Verletzung, gleicher Raum!!! und gleiche Krankenschwester!“, schrieb Streitberger.

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