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26.01.2005

22:16 Uhr

Ägypten wahrt in deutscher Gruppe seine Chance

Franzosen stolpern erneut

Der Titelanwärter muss nach einem blamablen Unentschieden gegen Gastgeber Tunesien um den Einzug in die Hauptrunde der Hndball-WM bangen. Weiter souverän agieren dagegen Titelverteidiger Kroatien, Russland und Slowenien.

HB SOUSSE. Titelanwärter Frankreich hat bei der Handball- Weltmeisterschaft die zweite Blamage erlebt und muss um den Einzug in die zweite Runde bangen. Einen Tag nach der 19:20-Niederlage gegen Griechenland rettete der zweimalige Weltmeister am Mittwoch in Rades mit Mühe ein 26:26 (15:11) gegen Gastgeber Tunesien. Zwei Spieltage vor Abschluss der Vorrunde ist Frankreich nur Tabellenvierter in der Gruppe A.

In der umkämpften Partie sahen Frankreichs Trainer Claude Onesta (60.) sowie die vom ehemaligen Bundesliga-Coach Sead Hasanefendic betreuten Tunesier Sahbi Ben Aziza (9.) und Wissem Bousnina (60.) jeweils die Rote Karte. Die Tabellenführung verteidigte Dänemark durch ein 52:18 (25:7) gegen WM-Debütant Kanada. Lars Christiansen von der SG Flensburg-Handewitt war mit 14 Treffern bester Torschütze.

In Gruppe C feierte derweil Olympiasieger Kroatien seinen dritten Sieg im dritten Spiel. Der Titelverteidiger deklassierte Australien mit 38:18 (24:7), wobei der überragende Vedran Zrnic elf Treffer markierte. Trotz einer 17:14-Halbzeitführung musste der dreimalige Europameister Schweden eine 26:33-Niederlage gegen Spanien hinnehmen.

Ungeschlagen stehen nach drei Spieltagen Russland und Slowenien an der Spitze der Gruppe B. Der dreimalige Olympiasieger bezwang in El Menzah Tschechien mit 25:21 (12:12). Durch seine acht Tore stockte Ed uard Kokscharow seine Trefferzahl auf 28 auf und behauptete die Führung in der WM-Torschützenliste. Zuvor hatte der EM-Zweite Slowenien dank des treffsicheren Siarhei Rutenka (13/4) gegen Algerien mit 33:28 (19:14) gewonnen.

In der deutschen Gruppe D erkämpften sich die vom früheren Bundesliga-Trainer Jörn-Uwe Lommel betreuten Ägypter einen 24:20 (11:12)-Erfolg über Brasilien. Im emotionsgeladenen Top-Spiel bezwang Serbien und Montenegro Geheimfavorit Norwegen mit 25:24 (10:13) und rehabilitierte sich dadurch für die 22:24-Niederlage gegen Ägypten. Beleg für den harten Kampf sind 20 Strafminuten für Serbien und Montenegro sowie Rote Karten für Milorad Krivokapic (30.) wegen groben Foulspiels und den Norweger Preben Vildalen vom Bundesliga- Schlusslicht Post SV Schwerin nach drei Zeitstrafen (38.).

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