Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.01.2011

11:27 Uhr

Allgemein Commonwealth Games

Commonwealth-Spiele unter Korruptionsverdacht

Die Veranstalter der Commonwealth-Spiele 2010 sollen 1,8 Mrd. Dollar zweckentfremdet haben. OK-Chef Suresh Kalmadi wurde bereits von der indischen Polizei verhört.

Commonwealth-OK-Chef Suresh Kalmadi unter Korruptionsverdacht. Foto: SID Images/AFP/William West SID

Commonwealth-OK-Chef Suresh Kalmadi unter Korruptionsverdacht. Foto: SID Images/AFP/William West

Die Commonwealth-Spiele 2010 in Neu-Delhi stehen weiter im Schatten von massiven Korruptionsvorwürfen gegen die Veranstalter. Die indische Polizei hat am Mittwoch OK-Chef Suresh Kalmadi über mögliche Verwicklungen in den möglichen Skandal verhört.Bereits Ende November hatte die Polizei Häuser von Spitzenfunktionären der Commonwealth-Spiele durchsucht. Die Spiele im Oktober in der indischen Hauptstadt sollten ursprünglich rund zwei Mrd. Dollar kosten, verursachten aber im Endeffekt Gesamtkosten von geschätzten sechs Mrd. Dollar. Insgesamt sollen rund 1,8 Mrd. Dollar zweckentfremdet worden sein.Die Spiele, an denen Sportler aus 71 Nationen teilnahmen, waren die somit kostspieligsten ihrer Geschichte. Neben Organisationspannen und verseuchtem Wasser, das zur Erkrankung Dutzender Athleten führte, gab es in Neu-Delhi unter anderem vier Dopingfälle.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×