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02.01.2006

13:07 Uhr

Allgemein International

Federer erstmals "Champion der Champions"

Roger Federer ist von der französischen Sportzeitung L´Equipe zum "Champion der Champions" 2005 gekürt worden. Valentino Rossi (Italien) und der spanische Formel-1-Champion Fernando Alonso folgen auf den Plätzen.

Im Vorjahr nur knapp geschlagen, ist Roger Federer nun ganz vorne: Der Tennisstar ist von der renommierten französischen Sportzeitung L´Equipe zum "Champion der Champions" 2005 gekürt worden. Der Schweizer ist erst der zweite Tennisprofi nach Andre Agassi (USA) 1999, der diese Wahl gewinnen konnte.

Federer, der das Tennisjahr 2005 als Nummer 1 im ATP-Ranking abgeschlossen hat, setzte sich mit 676 Punkten und großem Vorsprung vor Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi (Italien/387) und Formel-1-Champion Fernando Alonso (Spanien/324) durch.

Im Vorjahr musste sich der 24-jährige Federer um nur acht Stimmen dem marokkanischen Leichtathletik-Doppel-Olympiasieger Hicham El Guerrouj geschlagen geben. 2001, 2002 und 2003 hatte jeweils Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher die Wahl für sich entschieden.

Federer dominierte das Männer-Tennis in der vergangenen Saison, gewann 81 seiner 85 Spiele und holte unter anderem die Turniersiege in Wimbledon und bei den US Open. "Roger Federer ist nicht nur für seine Erfolge zu bewundern", kommentierte L´Equipe das Ergebnis, "sondern er ist auch die Inkarnation von Perfektion auf einem Tennisplatz - kraftvoll und elegant zugleich." Die Wahl wird von den Journalisten der Zeitung getroffen.

Die Top Ten der L´Equipe-Wahl: 1. Roger Federer (Schweiz/Tennis) 676 Punkte, 2. Valentino Rossi (Italien/Motorrad) 387, 3. Fernando Alonso (Spanien/Formel 1) 324, 4. Kenenisa Bekele (Äthiopien/Leichtathletik) 250, 5. Ronaldinho (Brasilien/Fußball) 203, 6. Bode Miller (USA/Ski Alpin) 163, 7. Ladji Doucoure (Frankreich/Leichtathletik) 133, 8. Justin Gatlin (USA/Leichtathletik) 132, 9. Sebastien Loeb (Frankreich/Rallye) 130, 10. Tom Boonen (Belgien/Radsport) 103 (sid)

© SID

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