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08.01.2005

19:33 Uhr

Alphand schafft ersten Tagessieg

Kleinschmidt trotz Reifenschadens konstant

Jutta Kleinschmidt ist bei der Rallye Dakar weiterhin ganz vorne mit dabei. Die 399 Kilometer lange, neunte Etappe in der mauretanischen Wüste beendete sie als Vierte.

HB BERLIN. Jutta Kleinschmidt hat bei der 27. Rallye Dakar zu konstanter Leistung gefunden. Als Vierte fuhr die Kölnerin im VW Race Touareg am Samstag in Atar ins Ziel. Damit festigte Kleinschmidt auf der 399 Kilometer langen Sandpiste in der mauretanischen Wüste ihren dritten Platz im Gesamtklassement. Nach sieben gewerteten Prüfungen hatte die Dakar-Siegerin von 2001 einen Rückstand von 40:26 Minuten auf den weiterhin führenden Vorjahressieger Stéphane Peterhansel (Frankreich) im Mitsubishi Pajero.

Mit seinem ersten Tagessieg reduzierte der Zweite Luc Alphand seinen Rückstand auf seinen Landsmann und Teamkollegen gering um 1:32 auf 20:01 Minuten. Die letztjährige Dakar-Fünfte Andrea Mayer (Hiemenhofen) erreichte im Mitsubishi Pick-Up den vorerst elften Platz. Die 37-Jährige hat aber einen Rückstand von bereits 8:11:29 Stunden.

Auf der neunten Etappe überschlugen sich innerhalb von nur fünf Kilometern die beiden vom hessischen X-Raid-Team eingesetzten BMW X5. Nasser Al Attiyah/Alain Guehennec (Katar/Belgien) und José Luis Monterde/Rafael Tornabell (Spanien) überstanden den Unfall unverletzt.

«Wir haben beim Unfall von Nasser Al Attiyah angehalten, um zu helfen. Danach fingen wir uns zwei Reifenschäden ein und haben uns etwas verfahren. Wir mussten über steiniges Gelände zurück auf die Piste», sagte Kleinschmidt. «Aber alles in allem sind wir aber sehr zufrieden. Unser Touareg läuft tadellos.» Nach der Rallye-Halbzeit haben neben Kleinschmidt, Peterhansel und Alphand nur noch drei Teams Siegchancen.

Nach der verheerenden siebten Etappe am Donnerstag mit vielen im Sandsturm gestrandeten Teilnehmer hat sich am neunten Rallyetag die Situation einigermaßen normalisiert. Von den 463 zu Silvester in Barcelona gestarteten Fahrzeugen waren am Samstag im mauretanischen Tidjikja nur noch 296 am Start der neunten Etappe. Nach Veranstalter-Informationen fielen in Mauretanien 64 Fahrzeuge aus.

Bei den Motorrädern dominiert weiter der Seriensieger KTM mit sieben Piloten an der Spitze. Der Italiener Fabrizio Meoni, der Sieger von 2002, hat erstmals die Führung übernommen. Der 47-Jährige fuhr 2:55 Minuten auf den französischen Vorjahreszweiten Cyril Despres heraus. Zwei Sekunden zurück musste sich der bisherige Spitzenreiter Marc Coma (Spanien) auf den vierten Platz hinter dem Australier Andy Caldecott (Rückstand: 4:49 Minuten) einreihen.

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