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21.01.2005

17:20 Uhr

Am Sonntag beginnt für die jungen Handballer die erste Bewährungsprobe nach Olympia

In großen Fußstapfen zur WM

Nach ihren starken Leistung bei Olympia in Athen sind Deutschlands Handballer am Sonntag, (ab 17.00 Uhr live im ZDF) wieder gefordert: Bei der Weltmeisterschaft in Tunesien starten die Spieler von Trainer Heiner Brand gegen die unbequeme Mannschaft aus Ägypten - ein erstes richtungsweisendes Spiel für das neu formierte DHB- Team, denn der Vize-Weltmeister 2003, Europameister 2004 und Silbermedaillengewinner bei Olympia 2004 tritt in Tunesien mit einem stark verjüngten Team an (Durchschnittsalter 25 Jahre).

KOBLENZ. "Diese Mannschaft ist noch nicht ansatzweise mit unserer alten Erfolgstruppe vergleichbar. Sie braucht einfach Zeit", mahnte Brand, der in Tunesien ohne die zurückgetretenen oder verletzten Leistungsträger der vergangenen Jahre auskommen muss, zur Geduld. Die DHB-Sieben hatte bei den vergangenen vier Großveranstaltungen immer mindestens das Finale erreicht und geht erstmals seit 1998 nicht als Medaillenkandidat in ein Turnier.

Nach den Rücktritten von vier Stammkräften und der WM-Absage von vier Leistungsträgern stehen lediglich noch fünf Spieler im Kader, die im vergangenen August in Athen die olympische Silbermedaille gewonnen hatten. Als einziger aus dem ehemaligen Lemgoer Sextett ist der neue Kapitän Florian Kehrmann übrig geblieben, der sich trotz des Umbruchs klare Ziele steckt. "Das Halbfinale zu erreichen ist immer mein Wunsch, das ist auch diesmal nicht anders", sagte der 27 Jahre alte Rechtsaußen voller Zuversicht.

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