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19.01.2009

07:44 Uhr

American Football NFL

Steelers und Cardinals haben die Hand am Pokal

Die Pittsburgh Steelers und die Arizona Cardinals haben den Einzug in den Super Bowl der NFL geschafft. Der Erfolg der zuletzt chronisch schwachen Cardinals ist eine Sensation.

Troy Polamalu (l.) brachte den Pittsburgh Steelers den Sieg. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Troy Polamalu (l.) brachte den Pittsburgh Steelers den Sieg. Foto: Bongarts/Getty Images

Im Super Bowl der amerikanischen Football-Profiliga NFL stehen sich am 1. Februar die Pittsburgh Steelers und die Arizona Cardinals gegenüber. Die Cardinals schafften den Sprung ins große Finale durch ein 32:25 über die Philadelphia Eagles in den Final-Play-offs der NFC, die Steelers lösten ihr Ticket durch ein 23:14 über die Baltimore Ravens in der AFC.

Der Einzug der Cardinals ins Endspiel um die Krone der NFL ist dabei eine echte Sensation. Der letzte Titelgewinn des Teams aus Arizona liegt 61 Jahre zurück, zudem hatte sich die Mannschaft um Quarterback Kurt Warner als letztes Team der NFC noch gerade so für die Play-offs qualifiziert - es ist die erste Teilnahme an der K.o.-Runde seit zehn Jahren.

Auf Kurt Warner ist Verlass

"Ich sage jetzt Arizona Cardinals und Super Bowl in einem Satz. Ich mag diesen Klang", freute sich Warner, der maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte. Der 37 Jahre alte Spielmacher brachte 21 seiner 28 Pässe für 279 Yards an den Mann und legte zu vier Touchdowns - drei davon durch Larry Fitzgerald - auf, ohne dabei eine Interception zu werfen. "Uns hat niemand eine Chance gegeben in den Play-offs, aber jetzt sind wir nur noch einen Schritt von unserem großen Ziel entfernt", gab sich Warner schon auf die kommende Aufgabe fokussiert.

Und die heißt Pittsburgh Steelers. Das Team mit der besten Defense der NFL konnte sich einmal mehr auf die starke Abwehrarbeit verlassen. Troy Polamalu lief beim Stand von 16:14 im Schlussviertel nach einer Interception über 40 Yards zum Touchdown und sorgte damit für die Entscheidung.

Polamalu mit dem "Big Play" für die Steelers

Es war ohnehin nicht der Tag von Ravens-Quarterback Joe Flacco, der gleich Interceptions warf und keinen Touchdown für sein Team erzwingen konnte. "Es ist egal, wie hart man gekämpft hat, man ist nach solchen Niederlagen immer enttäuscht", sagte Rookie Flacco, der sich aber als fairer Verlierer zeigte: "Hut ab für den Jungs aus Pittsburgh, sie haben sehr hart und gut gespielt."

Die Steelers gingen schnell mit 13:0 in Führung, doch kamen die Ravens zurück ins Spiel und verkürzten im Schlussviertel nach einem Touchdown von Willis Mcgahee auf 14:16. Doch 4:24 Minuten vor dem Ende gelang dann Polamalu das "Big Play" für Pittsburgh.

© SID

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