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24.01.2005

13:31 Uhr

Amt niedergelegt

Beschuldigter DFB-Schiedsrichter verteidigt sich

"Ich habe nie auf die von mir geleiteten Spiele gewettet", sagte Robert Hoyzer in der "Bild"- Zeitung (Montag-Ausgabe). Der 25 Jahre alte Student aus Berlin ist des Betrugs verdächtigt, auch hatte ein Zeuge schwere Manipulationsvorwürfe erhoben.

HB DÜSSELDORF. Obwohl der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger betont hatte, es lägen Erkenntnisse über die Manipulation der von Hoyzer geleiteten Spiele vor, wehrt sich der Schiedsrichter gegen die Anschuldigungen. "Die Vorwürfe machen mich sehr nachdenklich, unruhig und bestürzt. Ich kann sie nicht nachvollziehen", sagte Hoyzer, der aus seinem Verein ausgetreten war und sein Amt als Schiedsrichter niederlegt hatte.

Seinen Rücktritt wollte er nicht als Schuldeingeständnis verstehen. "Nein. Totgesagte leben länger. Ich werde für mich kämpfen", sagte Hoyzer. Der mittlerweile in Salzgitter lebende Student für Bauingenieurwesen hat sich nach den Beschuldigungen zurückgezogen. Für das Bundesligaspiel am Sonntagabend zwischen Hannover 96 und Bayer Leverkusen war Hoyzer vor seinem Rücktritt noch als vierter Schiedsrichter vorgesehen. Dass Zeugen aus dem Kreis der Unparteiischen ihn belastet haben könnten, hält Hoyzer für unwahrscheinlich: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schiedsrichterkollegen mir so etwas unterstellen."

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