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16.01.2017

15:20 Uhr

Australian Open

Kerber müht sich in zweite Runde

Der erste Auftritt von Angelique Kerber in Melbourne nach dem Titel vor einem Jahr war ein typisches Match mit viel Kampf und Emotionen. In Runde zwei erwartet sie ein deutsches Duell – gegen Carina Witthöft.

Vor knapp einem Jahr sorgte Angelique Kerber in Melbourne für den ersten großen Erfolg des Jahres 2016. AFP; Files; Francois Guillot

Titelverteidigerin

Vor knapp einem Jahr sorgte Angelique Kerber in Melbourne für den ersten großen Erfolg des Jahres 2016.

MelbourneAm Ende eines viel zu aufregenden Abends schöpfte Angelique Kerber aus dem mühsamen Start in ihre Titelverteidigung Hoffnung für die weiteren Australian Open.

„Vielleicht sollte das heute so sein“, sagte die Weltranglisten-Erste, nachdem sie im Auftaktmatch gegen Lessia Zurenko nach einem vergebenen Matchball am Montag noch zittern musste. „Es war wichtig, sich durchzubeißen.“

Im deutschen Zweitrunden-Duell mit Carina Witthöft kann Kerber an diesem Mittwoch zeigen, dass der 6:2, 5:7, 6:2-Erfolg gegen die Ukrainerin vielleicht doch ein guter Einstieg in die beiden Tennis-Wochen in Melbourne war. So wie der Sieg über die Japanerin Misaki Doi vor einem Jahr, als die Norddeutsche sogar einen Matchball abwehren musste und danach plötzlich befreit aufspielte.

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Noch drei weitere der insgesamt 14 qualifizierten Deutschen sind am Mittwoch wieder dabei: Mischa Zverev überstand erstmals nach zehn Jahren die erste Runde, auch Qualifikantin Mona Barthel und Julia Görges kamen weiter. Das deutsche Duell von Görges mit Laura Siegemund kam jedoch nicht zustande, auch Annika Beck schied aus.

Der warme Empfang der anfangs noch nicht 15.000 Fans in der Rod-Laver-Arena tat Kerber ein Jahr nach dem Final-Coup gegen Serena Williams gut. Die Anfangsnervosität verflog schnell, doch nach dem nicht genutzten Matchball beim Stand von 5:4 im zweiten Satz drohte 20 Jahre nach dem Erstrunden-Aus des damaligen Titelverteidigers Boris Becker eine ähnliche Pleite.

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Becker verfolgte das Match nach dem Ende seines Trainerjobs bei Novak Djokovic als TV-Kommentator und sah, wie Kerber im dritten Satz ihre gewohnten Kämpferqualitäten auspackte und ab dem 1:2 richtig auf Betriebstemperatur kam.

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