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15.01.2006

19:19 Uhr

Badminton Turnier

German Open fest in chinesischer Hand

Die chinesischen Badminton-Profis haben die diesjährigen German Open in Mülheim an der Ruhr dominiert. Vier der fünf Titel gingen an Spielerinnen und Spieler aus dem Reich der Mitte.

Die diesjährigen German Open befanden sich gegen Ende des Turniers fest in chinesischer Hand. Sowohl im Herren- und Dameneinzel als auch im Mixed- und Damendoppel standen, in Abwesenheit der früh gescheiterten deutschen Akteure, ausschließlich Spielerinnen und Spieler aus dem Reich der Mitte in den Endspielen.

Im Herrendoppel verpassten die Engländer Anthony Clark/Robert Blair beim 15:11, 15:6-Sieg der Südkoreaner Jae Sung Jung/Yong Dae Lee die Chance, einen Titel nach Europa zu holen. Als beste Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) waren die WM-Dritte Huaiwen Xu (Bischmisheim) und der mehrmalige deutsche Meister Björn Joppien (Langenfeld) jeweils im Achtelfinale gescheitert.

Jin Chen feiert ersten German-Open-Triumph

Im Herreneinzel verbuchte Jin Chen mit dem 15:3, 15:7 über den Weltranglistensiebten Hong Chen seinen ersten German-Open-Sieg. Der Verlierer des chinesischen Finales hatte im Halbfinale Titelverteidiger und Weltranglisten-Spitzenreiter Lin Dan (China) in drei Sätzen bezwungen.

Im Dameneinzel sicherte sich die topgesetzte Olympiasiegerin Zhang Ning mit dem 11:8, 11:3 über die Überraschungsfinalistin Lan Lu ihren zweiten Titelgewinn nach 2003. Die erst 20 Jahre alte Lu hatte sich durch die Qualifikation ins 32er-Hauptfeld gekämpft und dort auch Deutschlands Medaillenhoffnung Xu und Vorjahressiegerin Xie Xingfang (China) überraschend ausgeschaltet.

Im Damendoppel unterlagen die Titelverteidigerinnen und Weltranglistenersten Ling Gao/Sui Huang den Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Wei Yang/Jiewen Zhang 15:3, 11:15, 10:15, die damit ebenso wie Jun Zhang/Ling Gao im Mixed erstmals in Mülheim gewannen. Die Olympiasieger schlugen die Vizeweltmeister Zhongbo Xie/Yawen Zhang 15:11, 15:12.

© SID

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