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11.01.2010

22:30 Uhr

Baseball MLB

Mcgwire bestätigt Konsum von Steroiden

US-Baseball-Legende Mark Mcgwire hat zugegeben, in den 1990er Jahren Steroide genommen zu haben. "Es war töricht und es war ein Fehler", so der 46-Jährige.

Mark Mcgwire im Trikot der St. Louis Cardinals. Foto: AFP SID

Mark Mcgwire im Trikot der St. Louis Cardinals. Foto: AFP

US-Baseball-Legende Mark Mcgwire hat ein Dopinggeständnis abgelegt. Der zwölfmalige Allstar, dem in seiner langjährigen Karriere 583 Homeruns für die Oakland Athletics und St. Louis Cardinals gelungen waren, räumte den Konsum von Steroiden in den 1990er Jahren ein. Die jahrelangen Verdächtigungen erwiesen sich als berechtigt.

"Ich wünschte, ich hätte niemals Steroide genommen. Es war töricht und es war ein Fehler", sagte der 46-Jährige in einer Stellungnahme auf der Homepage der Major League Baseball (MLB): "Es ist Zeit, einzugestehen, was alle vermuteten. Ich bitte ehrlich um Entschuldigung. Rückblickend wünschte ich, ich hätte niemals in der Ära der Steroide gespielt."

Homerun-Duell mit Sammy Sosa

Mcgwire hatte sich 1998 ein atemberaubendes Homerun-Duell mit Sammy Sosa (Chicago Cubs) geliefert, an dessen Ende er mit 70 Homeruns einen MLB-Saisonrekord aufstellte. Diesen Rekord hält inzwischen Barry Bonds (73 für die San Francisco Giants), der allerdings auch als Dopingsünder gilt.

Aufkommende Dopinggerüchte brachten Mcgwire nach dem Karriereende in die Schlagzeilen. Bei einer Anhörung durch einen Untersuchungsausschuss des US-Senats verweigerte Mcgwire, der während seiner aktiven Laufbahn die Einnahme illegaler Substanzen stets zurückgewiesen hatte, die Aussage. Die Aufnahme in die Hall of Fame wurde ihm verwehrt.

Der Gewinner der World Series von 1989 mit den Oakland Athletics ist im Besitz zweier Bestmarken. Er schlug in seiner Rookie-Saison 49 Homeruns und hat mit durchschnittlich nur 10,61 Schlägen pro Homerun die beste Quote der US-Baseball-Geschichte. 2001 beendete Mark Mcgwire seine Karriere, im Oktober 2009 wurde er von den Cardinals als Hitting Coach angagiert.

© SID

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