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16.04.2006

08:01 Uhr

Basketball Bundesliga

Berlin und Bamberg kämpfen um Spitzenplatz

Zum "vorgezogenen Endspiel" um die deutsche Basketball-Meisterschaft kommt es am letzten Spieltag in Berlin. Gastgeber Alba und der deutsche Meister GHP Bamberg rangeln um die beste Ausgangsposition für die Play-offs.

Endspurt um Platz eins: In der Basketball-Bundesliga ist vor dem 30. und letzten Spieltag der Regular Season noch keine Vorentscheidung im Kampf um die beste Ausgangsposition für die Play-offs gefallen. Während Alba Berlin und GHP Bamberg im direkten Duell am Ostersonntag (15.00 Uhr/live bei Premiere) um den Platz an der Sonne kämpfen, müssen sich die Telekom Baskets Bonn strecken, um überhaupt noch die K.o.-Phase zu erreichen.

"Das wird ein Klassiker, das größte Spiel der Saison", so Alba-Trainer Henrik Rödl vor dem Spitzenspiel in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Auf dem Spiel der steht nicht nur der wichtige psychologische Vorteil des Hauptrundenersten, sondern vor allem auch der Heimvorteil in den Play-offs. Zudem geht es um wichtige Zähler für die Qualifikation zur Euroleague. "Es gibt 1 000 Gründe, das Spiel zu gewinnen. Der wichtigste ist aber der Heimvorteil. Es wird richtig schön zur Sache gehen", ist sich Albas Vizepräsident Marco Baldi sicher.

Sorgen macht sich Coach Rödl vor allem um Ex-NBA-Profi Mike Penberthy, dessen Einsatz aufgrund von Leistenproblemen fraglich ist. "Ich würde mich noch mehr auf das Spiel freuen, wenn alle Spieler gesund wären. Wir hoffen, dass Mike fit wird", so Rödl. "Wir fühlen uns gut gerüstet, und ich glaube, dass wir gute Chancen haben in Berlin zu bestehen", fasst Gäste-Coach Dirk Bauermann seine Zuversicht in Worte.

Hochspannung auf allen Ebenen

Weiter hinten im Tableau kommt es zudem zum direkten Duell zwischen dem Tabellensiebten ENBW Ludwigsburg und dem Sechsten TBB Trier. Der Sieger ist sicher in den Play-offs, dem Verlierer droht das Aus. Denn auch die punktgleichen Telekom Baskets Bonn, momentan auf Rang neun notiert, haben die Hoffnung auf eine Verlängerung ihrer Saison noch nicht aufgegeben. Die Bonner reisen zu den Giessen 46ers.

Sicher in der Postseason sind neben Berlin und Bamberg bisher Rheinenergie Köln, die Eisbären Bremerhaven, die Artland Dragons und die EWE Baskets Oldenburg. Die Norddeutschen sind zwar "nur" Tabellenachter, haben aber aufgrund des besseren Vergleichs mit der direkten Konkurrenz das Play-off-Ticket sicher.

Spannend wird es auch am Tabellenende. Der Verlierer aus der Partie zwischen der BG Karlsruhe und den sellbytel Baskets Nürnberg muss aller Wahrscheinlichkeit nach neben BS/Energy Braunschweig den Gang in Liga zwei antreten. Auch BBL-Pressesprecher Dirk Kayser freut sich angesichts der Brisanz: "Dass es am letzten Spieltag so extrem spannend werden würde, hätten wir selbst nicht gedacht. Das freut uns natürlich."

© SID

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