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24.01.2009

22:00 Uhr

Basketball Bundesliga

Meister Alba trumpft groß auf

Mit einem eindrucksvollen 90:78-Sieg bei Pokalsieger Artland Dragons Quakenbrück hat Basketball-Meister Alba Berlin einen perfekten Rückrundenstart erwischt.

Alba Berlin ist auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Foto: BBL SID

Alba Berlin ist auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Foto: BBL

Titelverteidiger Alba Berlin ist mit einer meisterlichen Vorstellung in die Rückrunde der Basketball-Bundesliga (BBL) gestartet. Der achtmalige deutsche Champion untermauerte beim 90:78-Erfolg bei Pokalsieger Artland Dragons Quakenbrück am 18. Spieltag eindrucksvoll seine Ambitionen.

"Das war ein wichtiger Auswärtssieg für uns, um in einer guten Position in der Meisterschaft zu bleiben. Ich muss meinen Spielern aber auch sagen, dass es nur ein Schritt auf dem langen Weg war", meinte Alba-Trainer Luka Pavicevic.

Jenkins mit 23 Punkten Berliner Topscorer

Die "Albatrosse", bei denen Julius Jenkins mit 23 Punkten Topscorer war, feierten mit dem 12. Saisonerfolg eine gelungene Generalprobe für das Auftaktspiel der Top-16-Runde in der Euroleague am Donnerstag bei Maccabi Tel Aviv. Die Berliner Freude wurde auch nicht getrübt, als Alba am Sonntagabend von den Telekom Baskets Bonn in der Tabelle wieder überholt wurde. Denn im hochklassigen Verfolgerduell mit den Skyliners Frankfurt setzte sich der Vizemeister in eigener Halle nach Verlängerung mit 84:79 (40:38) durch. Die Gäste rutschen mit 24:12 Zählern auf Rang sechs ab.

Frust war dagegen bei den harmlosen Dragons nach der fünften BBL-Niederlage in Folge und den Absturz ins graue Liga-Mittelfeld angesagt. Besonders mit den Entscheidungen der Schiedsrichter waren die Profis und die 3 000 Zuschauer unzufrieden.

"Es fällt schwer, eine aggressive Verteidigung zu spielen, wenn jede Berührung ein Foul ist. Dann hätten sie uns vorher sagen müssen, dass die Berliner Heilige sind, die man nicht anfassen darf", sagte Flügelspieler Jan Rohdewald, der als einer von drei Gastgebern mit fünf Fouls vorzeitig das Parkett verlassen musste.

Oldenburg bleibt auf Platz zwei

Die EWE Baskets Oldenburg verteidigten unterdessen durch ein 80:73 beim Tabellenvorletzten Giessen 46ers erfolgreich ihren zweiten Platz. Bester Werfer war Je'kel Foster mit 23 Punkten.

"Einer der ausschlaggebenden Punkte für unseren Sieg war unsere gute Verteidigung in der ersten Halbzeit, in der wir Gießen auf 27 Punkten gehalten haben", erklärte Baskets-Coach Predrag Krunic. Oldenburg liegt nun nach Pluspunkten gleichauf mit Spitzenreiter BG 74 Göttingen (26:6), der bereits am Donnerstag in Trier mit 76:71 gewonnen hatte.

Im Tabellenkeller verbuchten die Köln 99ers im rheinischen Derby einen wichtigen Erfolg. Vor 3 000 Zuschauern setzten sich die Hausherren in einem spannenden Duell knapp mit 80:78 gegen die Giants Düsseldorf durch. "Das war Werbung für den Basketball", befand anschließend Kölns Trainer Drasko Prodanovic.

Das Tabellenschlusslicht Bremerhaven beendete am Sonntag nach 16 Pleiten in Folge seine schwarze Serie. Wie schon zu Beginn der Saison besiegten die Eisbären auch zu Hause ihren "Lieblingsgegner" Phantoms Braunschweig mit 96:84 (49:34), bleiben mit 4:32 Zählern aber weiterhin auf dem letzten Rang.

Im Kampf um die Play-off-Plätze konnte ratiopharm Ulm seine Ausgangsposition verbessern. Gegen den direkten Konkurrenten Brose Baskets Bamberg siegten die Gastgeber 96:79 und haben mit 24:12 Zählern bereits sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger ENBW Ludwigsburg (71:54 gegen die Giants Nördlingen). Die finanziell angeschlagenen Paderborn Baskets (16:18) gewannen gegen die Walter Tigers Tübingen 78:70.

© SID

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