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03.01.2011

08:27 Uhr

Basketball NBA

Mavericks lassen Tribünengast Nowitzki jubeln

Dirk Nowitzki war erneut nur Zuschauer, doch die Dallas Mavericks sind auch ohne ihren Superstar in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In Cleveland feierten die Mavs einen 104:95-Sieg.

Dallas-Coach Rick Carlisle verbuchte mit seinem Team endlich wieder einen Sieg. Foto: SID Images/pixathlon SID

Dallas-Coach Rick Carlisle verbuchte mit seinem Team endlich wieder einen Sieg. Foto: SID Images/pixathlon

Dirk Nowitzki blieb wieder nur die Zuschauerrolle, doch der deutsche Basketballstar hatte auf seinem ungeliebten Tribünenplatz wenigstens wieder Grund zum Jubeln. Zum ersten Mal seit dem Ausfall ihres Superstars feierten die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA einen Sieg, auch wenn in Cleveland beim 104:95 gegen die Cavaliers nicht gerade ein Schwergewicht bezwungen wurde.

Rick Carlisle war es egal, schließlich hatte seine Mannschaft zuvor alle drei Spiele ohne den am Knie verletzten Nowitzki verloren. Außerdem fehlte dem Mavs-Trainer gegen die Cavs in Caron Butler ein weiterer Schlüsselspieler. "Das war ein wichtiger Sieg für uns. Nach Carons Verletzung hatten wir schwere 24 Stunden. Aber die Jungs haben zusammengehalten und hart gekämpft", sagte Carlisle.

Butler hatte sich am Neujahrstag im Spiel bei den Milwaukee Bucks eine Patellasehnen-Verletzung zugezogen und fehlt den Mavericks im schlimmsten Fall bis zum Saisonende. Sollte sich diese Befürchtung bestätigen, wäre Dallas nicht nur seinen drittbesten Werfer los. Auch die Chancen auf den ersehnten Titelgewinn würden sinken, das weiß auch die Konkurrenz. "Er hinterlässt ein Vakuum, das sie nur sehr schwer füllen können", sagte Trainer Phil Jackson vom Titelverteidiger Los Angeles Lakers.

Butler ist derzeit sogar jenseits von Dallas ein großes Gesprächsthema und hat Nowitzki als Sorgenkind abgelöst. Denn der Würzburger hat immer weniger Probleme mit seinem lädierten rechten Knie und kann vielleicht schon am Dienstag gegen die Portland Trail Blazers im ersten von drei aufeinanderfolgenden Heimspielen wieder ins Geschehen eingreifen.

Nowitzki rechnet in dieser Woche mit seinem Comeback

"Es geht mir besser. Aber ich muss abwarten", sagte Nowitzki. Der 32-Jährige rechnet in dieser Woche mit seinem Comeback, blieb aber vorsichtig und wollte einen genauen Termin für seine Rückkehr aufs Parkett nicht angeben.

In Cleveland sprang der zuletzt ebenfalls verletzte Shawn Marion für Nowitzki und Butler in die Bresche, mit 22 Punkten war der Forward bester Werfer der Mavericks. Den treffsichersten Spieler der Begegnung stellten allerdings die Cavaliers, Antawn Jamison sammelte stolze 35 Zählern. Die 26 Saisonniederlage seines Teams konnte der Routinier aber auch nicht verhindern. Die Niederlage passt ins Bild. Cleveland ist nach dem Abgang von Superstar Lebron James nicht mehr konkurrenzfähig und hat im Osten als Schlusslicht die zweitschlechteste Bilanz aller NBA-Teams. Die Mavericks festigten dagegen mit 25:8 Siegen den zweiten Platz in der Western Conference hinter den San Antonio Spurs (29:4).

Nur noch Vierter hinter den Utah Jazz sind die Lakers, die beim 85:104 gegen die Memphis Grizzlies die elfte Saisonpleite erlitten. Der Meister hat vier der vergangenen sechs Spiele verloren und sucht noch immer vergeblich nach Konstanz.

© SID

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