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31.01.2011

09:44 Uhr

Basketball NBA

Neuauflage des NBA-Finales geht an Boston

Titelverteidiger Los Angeles Lakers hat die Neuauflage des Vorjahres-Finals gegen Vizemeister Boston Celtics verloren. Der NBA-Rekordchampion siegte mit 109:96 bei den Lakers.

Kobe Bryant erzielte 41 Punkte für die Lakers. Foto: SID Images/pixathlon SID

Kobe Bryant erzielte 41 Punkte für die Lakers. Foto: SID Images/pixathlon

Die Boston Celtics haben die Neuauflage des vergangenen NBA-Finales für sich entschieden und Meister Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga beim ersten Wiedersehen nach mehr als sieben Monaten die 15. Saisonniederlage zugefügt. Der Rekordmeister aus Boston gewann mit 109:96 bei den Lakers, die zum zweiten Mal nacheinander trotz einer starken Vorstellung von Kobe Bryant vor heimischer Kulisse leer ausgingen.

Bryant war mit 41 Zählern bester Werfer des Spiels und durchbrach gegen die Celtics die 27 000-Punkte-Marke, konnte die Niederlage jedoch wie zwei Tage zuvor beim 95:100 gegen die Sacramentro Kings nicht verhindern. Der Titelverteidiger hat drei der letzten fünf Spiele verloren, führt die Tabelle der Pacific Division aber weiter souverän an.

Die Celtics, die sich den Lakers in der engen Finalserie der abgelaufenen Saison mit 3:4 geschlagen geben mussten, entschieden das Duell im letzten Viertel mit einem 16:2-Lauf für sich. In der heißen Phase der Begegnung stemmte sich lediglich Bryant gegen die Niederlage und nahm zehn Würfe nacheinander, fünf fanden das Ziel. "Ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendein anderer den Ball wollte", sagte Lakers-Trainer Phil Jackson nach dem Spiel und erneuerte die Kritik an seinem Team. Die Bedeutung der Pleite spielte Jackson aber herunter: "Wir sind noch nicht in den Play-offs. Mit der Zeit werden wir in Form kommen."

"Big Three" führen Miami zum Sieg

Erfolgreich war dagegen die Millionentruppe der Miami Heat. Dwyane Wade (32 Punkte), Lebron James (23 Punkte) und Chris Bosh (20 Punkte) führten das Team zum 108:103 bei Oklahoma City Thunder. Die Heat sind Spitzenreiter der Southeast Division.

Derweil haben die Cleveland Cavaliers einen traurigen Rekord aufgestellt. Das 87:103 bei den Orlando Magic war die 20. Niederlage nacheinander, nie zuvor waren die Cavs in der Klubgeschichte schlechter. Cleveland, das in der vergangenen Saison vor dem Wechsel von Lebron James nach Miami noch zu den Meisterschaftsanwärtern gehörte, hat 30 der vergangenen 31 Spiele verloren.

© SID

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