Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.01.2005

13:35 Uhr

Befürchtung von Wettbewerbsverzerrungen

St. Pauli plädiert für Spielwiederholungen

Sollte sich der Manipulationsverdacht gegen Schiedsrichter Robert Hoyzer bestätigen, so sei aus Sicht des Fußbalal-Regionalligisten eine Wiederholung von Meisterschaftsspielen die einzig sinnvolle Alternative.

HB HAMBURG. "Spiele wiederholen zu lassen, wäre ein Versuch, die Angelegenheit zumindest sportlich wieder gerade zu rücken", sagte St. Paulis Geschäftsführer Frank Fechner am Montag.

Hoyzer hat drei Spiele des Hamburger Drittligisten gepfiffen und war dabei durch umstrittene Entscheidungen aufgefallen. Zwei Begegnungen (St. Pauli - Dresden 2:2, Braunschweig - St. Pauli 3:2) datieren aus der vergangenen Saison. "Da ist eine nachträgliche Korrektur natürlich nicht möglich", sagte Fechner. Anders verhält es sich mit der Partie gegen den VfL Osnabrück (2:3) vom 14. August vergangenen Jahres, die durch einen fragwürdigen Elfmeter entschieden wurde. "Wichtig ist, ob es auffällig erhöhte Wetteinsätze gegeben hat", sagte Fechner.

Der Geschäftsführer befürchtet weit reichende Wettbewerbsverzerrungen. "Der SC Paderborn ist unser Liga-Konkurrent. Wenn die Mannschaft im DFB-Pokal durch Schiedsrichter-Manipulationen weiterkommt und beträchtliche Einnahmen an Fernseh-Geldern hat, ist sie uns gegenüber im weiteren Saisonverlauf deutlich im Vorteil", erklärte Fechner.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×