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25.01.2005

12:07 Uhr

Benefizspiel soll einen Erlös von über vier Millionen Euro bringen

Kabinettstückchen für den guten Zweck

Heute Abend tritt ein Auswahl der besten Bundesliga-Ausländer gegen die deutsche Nationalmannschaft an. Ein Sieger steht bereits fest: die Flutopfer in Asien. Aber auch die Zuschauer sollen auf ihre Kosten kommen.

HB GELSENKIRCHEN. Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Allstars-Coach Huub Stevens stellen den Spaßfaktor beim Kräftemessen zwischen der Nationalmannschaft und einem Allstar-Team der Bundesliga mit den Stürmerstars Ailton und Roy Makaay am Dienstagabend (19.45 Uhr/ZDF) in der Arena AufSchalke über das Ergebnis. "Wir wollen Spaß haben, eine schöne Stimmung im Stadion erleben und Kabinettstückchen unserer Stars sehen", erklärte Klinsmann am Montag in Gelsenkirchen.

Stevens hat - insbesondere von seinen sechs Brasilianern - das Zaubern sogar ausdrücklich gefordert: "Ich kann doch nicht verlangen, dass ein Brasilianer auf deutsche Art spielt. Es geht vor allem um das Publikum. Fußball ist Spaß, und da gehören Tricks dazu", sagte der Niederländer, der am Montag noch drei personelle Veränderungen in seinem 22-köpfigen Team vornehmen musste: Die Dortmunder Tomas Rosicky und Dede sowie der Leverkusener Juan sagten verletzt ab. Für sie nominierte Stevens die Leverkusener Jacek Krzynowek und Marco Babic sowie Josip Simunic von Hertha BSC nach. Das Spiel wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in den betroffenen Ländern Thailand, Indonesien, Sri Lanka und Indien sowie Hongkong und Singapur live übertragen.

"Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit zu helfen", betonte Klinsmann. Beim letzten Benefizspiel zu Gunsten der ostdeutschen Flutopfer besiegte die Nationalmannschaft die Ausländer vor zwei Jahren mit 4:2. Doch um eine Revanche geht es in Gelsenkirchen nicht, auch wenn Stevens ankündigte: "Ich will es Jürgen nicht so einfach machen." Für den Schalker Christian Pander ist das Heimspiel auf jeden Fall eine besondere Partie. Zwei Wochen vor dem ersten Länderspiel des Jahres gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien darf der 21-Jährige erstmals das Nationaltrikot überstreifen. "Wir sind neugierig auf Christian. Er hat ein unglaubliches Potenzial", sagte Klinsmann.

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