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24.01.2009

17:25 Uhr

Biathlon Olympia

Österreichs Biathleten womöglich nicht zu Olympia

Österreichs Biathleten können bei Olympia 2010 in Vancouver womöglich nicht auf Medaillenjagd gehen. Damit drohte Peter Schröcksnadel, Präsident des ÖSV in einem Interview.

Präsident des ÖSV: Peter Schröcksnadel. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Präsident des ÖSV: Peter Schröcksnadel. Foto: Bongarts/Getty Images

Die Olympischen Winterspiele finden 2010 in Vancouver womöglich ohne Österreichs Biathleten statt. Damit drohte Peter Schröcksnadel, der Präsident des Österreichischen Skiverbands (ÖSV), in einem Interview mit der Zeitung Österreich. "Wir werden unsere Biathleten nicht zu Olympia nach Vancouver schicken können. Wir dürfen ja keine Betreuer dort haben", sagte Schröcksnadel.

Fast alle Trainer und Betreuer der ÖSV-Biathleten sind nach der Doping-Affäre während der Winterspiele in Turin 2006 gesperrt. Mit Ersatzbetreuern habe es keinen Sinn. Er wisse keine Lösung, meinte Schröcksnadel.

Biathlon-Direktor Markus Gandler wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Der ehemalige Langlauf-Olympiazweite von 1998 ist ebenso wie Biathlon-Koordinator Walter Gapp, die beiden Trainer Walter Hörl und Alfred Eder sowie Masseur Stefan Rohrmoser vom Österreichischen Olympischen Comitee (ÖOC) gesperrt worden.

Österreichs Cheftrainer Gösweiner von Sperre nicht betroffen

Alle dürfen nicht für die Olympischen Spiele akkreditiert werden. Nicht betroffen ist nur der neue Cheftrainer Reinhard Gösweiner. Eine realistische Lösung wäre, dass der im Februar zu wählende neue ÖOC-Vorstand die Sperren aufhebt, und die Winter-Zweikämpfer in Vancouver auf Medaillenjagd gehen lässt.

Die Biathleten der Alpenrepublik präsentieren sich in diesem Winter sehr erfolgreich. Simon Eder lief im Jagdrennen von Antholz auf Platz zwei, Christoph Sumann feierte in Oberhof den Sieg im Massenstart. Dominik Landertinger war in Ruhpolding als Zweiter und Dritter gleich zweimal auf das Podest gelaufen.

© SID

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