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19.12.2015

16:07 Uhr

Biathlon-Siegertypen

Dahlmeier und Schempp gewinnen Verfolgung

Eine Bayerin und ein Schwabe mischen derzeit die Biathlon-Welt auf. Laura Dahlmeier und Simon Schempp gewinnen die Verfolgungsrennen beim Weltcup in Pokljuka. Doch im Gelben Trikot laufen sie noch nicht.

Schon zum zweiten Mal in dieser Saison holt Dahlmeier den ersten Platz. ap

Zweiter Saison-Erfolg

Schon zum zweiten Mal in dieser Saison holt Dahlmeier den ersten Platz.

PokljukaIn Laura Dahlmeier und Simon Schempp haben die deutschen Biathleten wieder zwei echte Siegertypen. Die Bayerin holte sich am Samstag in Pokljuka in der Verfolgung ihren zweiten Saison-Erfolg, der Schwabe stand zum dritten Mal in diesem Winter ganz oben auf dem Podium. Nur weil die Partenkirchnerin beim Saison-Auftakt krank fehlte und der Uhinger in Östersund patzte, laufen die beiden Vorzeige-Skijäger noch nicht im Gelben Trikot der Weltcup-Spitzenreiter. Auch bei den letzten Wettkämpfen des Jahres mit den Massenstart-Rennen am Sonntag wird es nicht zur Wachablösung an der Spitze des Gesamtklassements kommen. Irgendwann soll es aber soweit sein.

„Die Saison ist noch lang. Da wird sich schon noch einiges durchmischen und auch andere vorne mit dabei sein“, glaubt Schempp. Nach seinem achten Karrieresieg liegt der 27-Jährige in der Gesamtwertung als Dritter 60 Punkte hinter Martin Fourcade. Der Franzose war gegen Schempp wie schon im Sprint als erneuter Zweiter machtlos.

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Gar 97 Punkte hinter der neuen Spitzenreiterin Marie Dorin Habert hat sich Dahlmeier nach ihrem vierten Weltcup-Erfolg auf Platz sieben eingeordnet. „An den Gesamtweltcup denke ich nicht“, sagte die 22-Jährige.

Franziska Hildebrand hatte daran gedacht, doch sie vergab die Chance, als erste Deutsche nach Magdalena Neuner das Gelbe Trikot zu erobern. Die Sprint-Dritte wurde lediglich Verfolgungs-Zwölfte und ist mit 26 Punkten Rückstand Gesamt-Dritte. Immerhin holte Hildebrand einen der sechs deutschen Saison-Siege, die fünf anderen gehen auf die Konten von Schempp und Dahlmeier.

Mit Sprint-Siegerin Marie Dorin Habert arbeitete Dahlmeier perfekt zusammen. Sie teilte sich die Führungsarbeit mit der Französin. Als die zweimalige Weltmeisterin vor dem letzten Schießen auf der Abfahrt aber stürzte, erkämpfte sich die Deutsche den entscheidenden Vorsprung in dem Zehn-Kilometer-Rennen. „Man hat schon mit Köppchen laufen müssen“, sagte sie und freute sich genau wie Schempp über einen perfekten Auftritt am Schießstand.

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