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17.01.2007

15:19 Uhr

Biathlon Weltcup

Olofsson siegt, Wilhelm auf Platz drei

Kati Wilhelm hat beim Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka den dritten Platz erreicht. Die Schwedin Anna Carin Olofsson entschied den Sprint über 7,5 Kilometer für sich. Zweite wurde die Russin Tatjana Moisejewa.

Die Schwedin Anna Carin Olofsson hat im Biathlon-Weltcup den Sprint über 7,5km im slowenischen Pokljuka gewonnen. Die deutsche Sprint-Olympiasiegerin Kati Wilhelm landete auf Rang drei. Die Thüringerin lag im Ziel 17,4 Sekunden hinter der Siegerin, die ihren dritten Saisonsieg vor Tatjana Moisejewa aus Russland feierte. Katrin Apel und Magdalena Neuner kamen auf die Ränge neun und 10.

"Dass ich auf dem Siegerpodest stehe, hätte ich nicht gedacht. Ich war ganz schön kaputt, die Beine taten weh. Aber offensichtlich ist das den anderen auch so gegangen. Doch für die WM wächst meine Zuversicht", sagte Kati Wilhelm.

Die Thüringerin, die an gleicher Stelle 2001 ihren ersten WM-Titel gewann, wollte eigentlich am Freitag beim Jagdrennen (14.15 Uhr/live im ZDF) eine Pause einlegen. Doch da kam es jetzt zu einem Sinneswandel: "Es wäre doch blöd, wenn ich jetzt als Dritte nicht starte. Ich habe einen Tag Pause zum Erholen. Dann wird es schon wieder gehen."

Henkel und Glagow pausieren weiter

Im Gesamtweltcup rückte die in diesem Winter noch sieglose Wilhelm mit 410 Punkten auf Platz zwei hinter der dreimaligen Saisonsiegerin Olofsson (432) vor, weil die bisherige Zweite Andrea Henkel (Großbreitenbach/371) wegen einer hartnäckigen Erkältung ebenso nicht antreten konnte, wie Martina Glagow (Mittenwald). Das Duo hatte bereits in der Vorwoche in Ruhpolding pausiert und hofft, bis zu WM-Beginn am 3. Februar in Antholz wieder einsatzfähig zu sein.

Nach zuletzt fünf Strafrunden in Ruhpolding musste Jung-Star Magdalena Neuner diesmal drei Runden drehen und tippte sich danach selbst wütend an die Stirn. "Das ist auch Kopfsache", bestätigte Bundestrainer Uwe Müssigang. "Die Lena läuft derzeit so gut. Die weiß, dass sie sich nur durch Schießfehler selbst schlagen kann. Das belastet sie." Der Coach kündigte der 19-Jährigen bis zur WM "harte Arbeit beim Schießtraining" an.

Apel empfiehlt sich für WM

Mit Platz sieben und vor allem einem bei ihr seltenen fehlerfreien Schießen empfahl sich Katrin Apel (Frankenhain) praktisch in letzter Minute für ein WM-Ticket. "Ein entscheidender Schritt war das noch nicht. Es sind doch noch zwei Rennen in Pokljuka. Dann wird abgerechnet", sagte die zweimalige Staffel-Olympiasiegerin.

Apels Rivalinnen im Kampf um einen Platz im deutschen WM-Team, Simone Denkinger (Gosheim) und Sabrina Buchholz (Oberhof), kamen nur auf die Ränge 20 sowie 49 und sind damit in Zugzwang geraten.

© SID

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