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11.01.2009

15:50 Uhr

Biathlon Weltcup

Wilhelm: "Es ist der Wahnsinn!"

Sichtlich erleichtert war Kati Wilhelm nach ihrem ersten Sieg in Oberhof nach drei Jahren. Im Interview erklärt sie ihre Sieg-Taktik und spricht über die Ziele für diese Saison.

Jubel bei Kati Wilhelm. Foto: AFP SID

Jubel bei Kati Wilhelm. Foto: AFP

Drei Jahre ist es her, dass Kati Wilhelm in Oberhof ein Biathlon-Rennen gewann. Entsprechend groß war ihr Jubel über ihren Sieg bei ihrem "Heimspiel". Im Interview verrät die 32-Jährige, wie sie Olga Medwedzewa 500 Meter vor dem Ziel ausstach und blickt auf die WM in diesem Jahr.

Frage: "Nach drei Jahren wieder ein Sieg für Sie beim "Heimspiel" in Oberhof ..."

Kati Wilhelm: "Es ist der Wahnsinn! Vor dieser Kulisse will jeder gerne gewinnen. Jetzt kann ich total genießen wie schön das ist. Es war eine fantastische Woche, und der Sieg war die Krönung. Wir haben die Zuschauer mit unseren Leistungen verwöhnt."

Frage: "Sie haben die Entscheidung im Massenstart-Duell mit der Russin Olga Medwedzewa 500 Meter vor dem Ziel am letzten Anstieg gesucht. Warum?"

Wilhelm: "Ich wusste, dass die Zielgerade lang ist und dort starker Gegenwind herrscht. Da wäre es für Olga wahrscheinlich leicht gewesen, das Rennen aus dem Windschatten zu entscheiden. Deshalb wollte ich es vorher machen. Ich war zwar auch nicht mehr wirklich frisch, aber zum Glück ging das nicht nur mir so."

Frage: "Sie waren in diesem Winter zuvor schon fünfmal unter den Top Ten. Was bedeutet da der erste Sieg?"

Wilhelm: "Vor allem neue Motivation, wenn man sieht, dass die eigene Arbeit für die oberste Stufe des Siegerpodestes reicht und nicht mehr immer wieder ein Quäntchen fehlt. Im Vorjahr habe ich zwei Siege geschafft, jetzt schon einen. Das macht Mut für den weiteren Saisonverlauf."

Frage: "Jetzt stehen die Rennen in Ruhpolding an. Was ist da von Ihnen zu erwarten?"

Wilhelm: "Mein Plan ist immer, zu Jahresbeginn bei den Rennen in Oberhof und Ruhpolding so richtig durchzustarten. Das ist bisher aufgegangen und soll Richtung WM so weitergehen. Mein großes Ziel ist die WM. Da will ich nach zuletzt zwei nicht gerade optimalen Jahren wieder für positive Schlagzeilen sorgen."

© SID

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