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17.02.2017

16:12 Uhr

Biathlon-WM

Staffel holt Gold, Dahlmeier mit zehnter WM-Medaille

Laura Dahlmeier gewinnt weiter Gold und Superlative. Als Schlussläuferin der deutschen Biathlon-Staffel sicherte sie dem Team bei der WM in Hochfilzen den knappen Sieg. Dahlmeier holt damit die zehnte Medaille in Folge.

Die nun sechsmalige Weltmeisterin hatte mit dem Schießen zu kämpfen. dpa

Laura Dahlmeier

Die nun sechsmalige Weltmeisterin hatte mit dem Schießen zu kämpfen.

HochfilzenStaffel-Schlussläuferin Laura Dahlmeier hat beim Jubiläumssieg der deutschen Biathlon-Damen einen WM-Rekord gefeiert. Die deutsche Damen-Staffel setzte sich am Freitag bei den Weltmeisterschaften in Hochfilzen knapp vor Olympiasieger Ukraine und Frankreich durch. Dahlmeier ist mit nun zehn WM-Medaillen nacheinander die erfolgreichste Seriensiegerin im Biathlon-Zirkus. Bislang hatte sich die 23-Jährige diese Bestmarke mit der Norwegerin Tora Berger geteilt.

Zusammen mit Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt und Franziska Hildebrand holte Dahlmeier den zehnten Sieg für eine deutsche Damen-Staffel in 22 Jahren. Nach drei Erfolgen in den drei Saisonrennen war das deutsche Quartett als Topfavorit in das drittletzte WM-Rennen gestartet. Bei schwierigen Wetterbedingungen benötigte Deutschland insgesamt neun Nachlader - drei davon gingen auf das Konto von Dahlmeier.

Die nun sechsmalige Weltmeisterin Dahlmeier hat mit ihrem vierten Titelgewinn in Tirol auch Rekordchampion Magdalena Neuner in der Wertung für die erfolgreichste Weltmeisterschaft überholt. In Sibirien 2011 gewann die zwölfmalige Weltmeisterin Neuner dreimal Gold und zweimal Silber - Dahlmeier hat in Hochfilzen nun schon viermal Gold und einmal Silber geholt. Am Sonntag im Massenstart (10.30 Uhr/ARD und Eurosport) hat die Partenkirchnerin noch eine weitere Chance. Fünfmal Gold bei einer WM hat noch nie jemand geholt.

„Sie hat Qualitäten, die für die Schlussläuferin extrem wichtig sind. Sie ist eine Bank am Schießstand. Vor allem auch im letzten Anschlag, wenn es um die Wurst geht“, beschreibt Damen-Bundestrainer Gerald Hönig seine Topläuferin. „Ich glaube, momentan gibt es wenige, die eine Schlussrunde mit ihr mitlaufen können.“ Genau das stellte sie in ihrem Durchlauf unter Beweis, als sie sich nach einem schlechten Stehendschießen in der Loipe gegen ihre Verfolgerinnen in einem fulminanten Schlussspurt durchsetzen konnte. Mit knapp über fünf Sekunden Vorsprung kam Dahlmeier auf die zweitplatzierten Tschechinnen ins Ziel. Beim Wechsel hatte der Vorsprung noch fast eine halbe Minute betragen.

Von

dpa

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