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17.02.2006

17:50 Uhr

Bilanz der ersten Wettkampfwoche

Deutsche Olympioniken liegen im Soll

Die deutschen Olympioniken liegen im Plan. Zwar blieben einerseits sichergeglaubte Medaillen aus, doch konnten an anderer Stelle auch Athleten überraschen. Deshalb zieht Leistungssportchef Ulrich Feldhoff eine positive Bilanz der ersten Wettkampfwoche.

HB TURIN. Feldhoff erwartet einen erfolgreichen Ausgang seiner letzten Olympia-Mission. "Bei den Winterspielen in Turin läuft es bis zum jetzigen Zeitpunkt nach Plan", resümierte der Vizepräsident des Deutschen Sportbundes (DSB) nach der ersten Wettkampfwoche am Freitag. Es habe positive Überraschungen, aber auch Ergebnisse gegen, die nicht im Bereich der Erwartungen lagen. "Wenn sich dies bis zum Ende in der Waage hält, werden wir einen Platz unter den ersten drei Nationen belegen."

An seiner Prognose von 24 bis 26 Medaillen hält Feldhoff fest, obwohl es schon einige olympische Dämpfer wie im Eisschnelllauf oder Rodeln gegeben hat. "Natürlich haben wir uns über 3000 Meter der Eisschnelllauf-Frauen etwas anderes erhofft", sagte das 68-jährige Mitglied der deutschen Delegationsleitung. Die Mitfavoritinnen Anni Friesinger und Claudia Pechstein hatten mit Platz vier und fünf den Sprung auf das Siegerpodest verpasst. Auch die Gesamtbilanz der Rodler, die vier von neun möglichen Medaillen gewannen, hätte einen Tick besser ausfallen können. "Dies ist mit Sicherheit eine gute Quote, ich betone, nicht sehr gute", urteilte Feldhoff.

Während der Dreifach-Triumph der Rodlerinnen angeführt von Sylke Otto keine Wünsche übrig ließ, und auch die Doppelsitzer André Florschütz/Torsten Wustlich mit Silber den Erwartungen entsprachen, hatte nicht nur Feldhoff auf Edelmetall bei den Herren geschielt. "Insgeheim habe ich gehofft, dass es Georg Hackl noch einmal schafft", sagte er. Doch nach drei Olympiasiegen und zwei Silbermedaillen musste die durch Verletzungen und Erkrankungen vor Turin geplagte Rodel-Ikone bei seinem Karriereende mit Rang sieben zufrieden sein.

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