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28.01.2007

14:50 Uhr

Bob WM

Lange: "Das ist einfach nur geil"

Andre Lange hat ein Jahr nach seinem Olympia-Doppelsieg auch die WM im Zweierbob gewonnen. Nach seinem Triumph in St. Moritz stand der frischgebackene Weltmeister dem Sport-Informations-Dienst (sid) Rede und Antwort.

Andre Lange fährt weiter in der Erfolgsspur. Nach seinem Triumph in der Zweierbob-Konkurrenz bei der WM in St. Moritz hat sich der Olympiasieger den Fragen des Sport-Informations-Dienstes (sid) gestellt.

sid: "Ein Jahr nach dem Olympia-Doppelsieg stehen Sie in St. Moritz auf dem Zweier-Thron ..."

Andre Lange: "Im Mekka des Bobsports zu gewinnen - das ist einfach nur geil. Wir trinken ein Bierchen, aber ausschweifend wird es nicht. Wir wollen im Viererbob noch ein verdammt gutes Rennen fahren. Feiern können wir später."

sid: "Laut Cheftrainer Raimund Bethge waren Sie sich Ihrer Sache ziemlich sicher, Ihre Haare hatten Sie ja Gold gefärbt ..."

Lange: "Wir wollen uns und der Konkurrenz ein Signal geben: Jetzt ist Schluss mit lustig. Eigentlich gab es noch keine WM mit so vielen Fragezeichen. Wir hatten nämlich einen neuen Schlitten, auch die Kufen waren neu."

sid: "Warum haben Sie das Arbeitsgerät getauscht?"

Lange: "Unser alter Bob war in die Jahre gekommen, er ist auf den härtesten Bahnen der Welt gefahren. Der neue Schlitten ist das gleiche Modell, wir mussten mit den Spezialisten lange basteln, bis alles richtig eingestellt war. Es hat sich gelohnt."

sid: "Aber vor dem letzten Lauf waren Sie sich Ihrer Sache sicher ..."

Lange: "Eine Sicherheitsfahrt konnten wir uns nicht leisten. Der Start war nicht so schlecht, und ich wusste, dass das Material läuft. Ich habe zwar gemerkt, dass es keine optimale Fahrt war - aber dank des komfortablen Vorsprungs konnte ich beruhigt drinsitzen."

sid: "Gab es eine kritische Phase?"

Lange: "Es waren vor dem ersten Lauf brutale Bedingungen, da sind wir ein wenig aus dem Rhythmus gekommen. Nach dem Sturz von Höpfner und dann auch durch Windböen mussten wir den Schneepflug spielen. Der Rückstand zum Italiener Bertazzo hat mich nicht beunruhigt, bei der langen Bahn kann man in drei Läufen viel herausfahren."

© SID

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