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27.01.2011

12:26 Uhr

Box-Weltmeister

Vitali Klitschko denkt ans Aufhören

Box-Weltmeister Vitali Klitschko denkt ans Aufhören. Der 39 Jahre alte WBC-Champion im Schwergewicht will seine vor über 14 Jahren in Hamburg begonnene Profi-Laufbahn in absehbarer Zeit beenden.

Der ukrainische Schwergewichts-Boxweltmeister Vitali Klitschko posiert mit seinem WM-Gürtel. Quelle: dpa

Der ukrainische Schwergewichts-Boxweltmeister Vitali Klitschko posiert mit seinem WM-Gürtel.

Hamburg„Viele Sportler haben den richtigen Moment verpasst, ihre Karriere zu beenden. Das soll mir nicht passieren“, sagte der Ukrainer der „Bild“-Zeitung. Er fühle sich wie ein ein 25-Jähriger. „Auf dem Papier bin ich aber schon ein „Box-Opa“ - das ist mir bewusst.“

Mit dem Rücktritt würde der promovierte Sportwissenschaftler, der sich in seiner Heimat politisch betätigt, auch dem Wunsch seiner Frau Natalie entsprechen. Ginge es nach ihr, wäre Vitalis Titelverteidigung am 19. März in Köln gegen den Kubaner Odlanier Solis schon dessen letzter Auftritt im Boxring. „Allzu lange muss sie nicht mehr warten“, versprach der Vater von drei Kindern. Ob bereits in diesem Jahr Schluss ist, ließ der ältere der beiden Klitschko-Brüder offen: „Jeder Kampf ist mit einem großen Risiko verbunden. Man muss realistisch sein: Ein paar Kämpfe werden aber noch kommen.“

WBC-Weltmeister Vitali Klitschko bestreitet gegen Solis seinen 44. Profikampf, 41 davon hat er gewonnen, 38 durch K.o. Klitschko hält mit 92 Prozent die Rekord-K.o.-Quote in der Königsklasse und ist einer der wenigen Schwergewichtler, der dreimal einen WM-Titel gewann. Der Ukrainer stand im Oktober 2010 in Hamburg letztmals im Ring und prügelte den Amerikaner Shannon Briggs dabei in zwölf Runden krankenhausreif.

Die boxenden Brüder haben ein großes Ziel ihrer Karrieren erreicht, indem sie beide gemeinsam Weltmeister sind. Der fünf Jahre jüngere Wladimir hält die Titel der Verbände IBF und WBO. Zur Krönung fehlt ihnen allerdings noch der WM-Gürtel der WBA, des vierten großen Weltverbandes. Den hält der Brite David Haye. Ein Vereinigungskampf ist bislang nicht zustande gekommen.

Von

dpa

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