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20.03.2014

15:53 Uhr

Boxen

Wladimir Klitschko darf nicht zu Olympia

Wladimir Klitschko darf nicht bei den nächsten Olympischen Spielen boxen. Der Traum von einer Medaille und einem Karriereende 2016 in Rio ist damit geplatzt. Grund: Er hat bereits zu viele Profikämpfe bestritten.

Profiboxer Wladimir Klitschko darf nicht an Olympia teilnehmen. dapd

Profiboxer Wladimir Klitschko darf nicht an Olympia teilnehmen.

HamburgWladimir Klitschko bleibt ein erneuter Olympia-Start verwehrt. Der Weltmeister im Profiboxen darf nach Festlegungen des Internationalen Amateurboxverbandes AIBA nicht am olympischen Boxturnier 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen. Und das, obwohl in Brasilien erstmals auch verbandsinterne Profiboxer an den Start gehen dürfen.

„Nach den aktuellen Regeln der AIBA ist Klitschkos Start ausgeschlossen“, sagte Michael Müller, Sportdirektor des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV), am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Klitschko wurde 1996 Olympiasieger im Superschwergewicht und wollte mit einem weiteren Olympia-Start seine Karriere im Ring abschließen.

Der Ukrainer, der in der kommenden Woche 38 Jahre alt wird, hält im Olympia-Jahr gerade noch das Limit von maximal 40 Jahren ein. Mit derzeit 64 Profikämpfen hat er die Höchstgrenze von 20 Berufskämpfen aber deutlich überschritten. Ausnahmeregelungen sollen nicht erteilt werden.

Bereits vor Monaten hatte sein ukrainischer Heimatverband informiert, Klitschko nicht für Olympia nominieren zu wollen. Daraufhin hatte der deutsche Verband dem Dreifach-Weltmeister angeboten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. „Das hätte bis November 2013 geschehen müssen, ist es aber nicht“, sagte Müller.

Von

dpa

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