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11.03.2006

08:19 Uhr

Boxen WM

Felix Sturm ist vor seinem WM-Kampf zuversichtlich

Gegen WBA-Champion Maselino Masoe will sich Felix Sturm den Weltmeistertitel zurückerobern. Nach einer achtmonatigen Verletzungspause ist der 27-Jährige top motiviert und zuversichtlich.

Felix Sturm gibt sich vor seinem heutigen Kampf (22.00 Uhr/live im ZDF) in Hamburg gegen WBA-Champion Maselino Masoe offensiv: "Der beste Mittelgewichtler ist derzeit nicht Weltmeister, das werde ich ändern", verspricht der 27-Jährige. Der bereits 39 Jahre alte Kontrahent aus Neuseeland soll sich demnach in der Colorline-Arena auf ein hartes Gefecht gefasst machen.

Nach einer achtmonatigen Pause wegen einer langwierigen Ellenbogenverletzung ist der als Adnan Catic geborene Bosnier tatendurstig wie selten zuvor: "Diese Zwangspause war eine harte Zeit, sowas möchte ich nicht noch einmal erleben." Nun aber fühle er sich bestens auf seinen Gegner eingestellt: "Ich habe keine Angst, obwohl man gegen Masoe immer aufpassen muss, denn er ist ein sehr harter Puncher." Das belegt auch der Kampfrekord des Titelverteidigers, der von seinen 28 Profikämpfen 25 vorzeitig gewonnen hat.

Sturm ermahnt sich selbst zur Konzentration

Deshalb ermahnt sich der ehemalige Amateur-Europameister selbst zu voller Konzentration. "Das müssen die zwölf besten Runden meines Lebens werden", sagte der Fach-Abiturient, der schon einmal den WM-Gürtel der WBO trug, diesen aber gegen Superstar Osca de la Hoya (USA) in Las Vegas unter skandalösen Umständen nach Punkten wieder verlor.

Doch Sturm ist nicht der Typ, der nachkartet. "Es ist passiert, was passiert ist. Es ist Vergangenheit und zählt nicht mehr", sagt der Fighter aus dem Hamburger Stall Universum Box Promotion. Diesmal wolle er noch mehr Druck machen und eine eindeutige Entscheidung herbeiführen: "Ein K.o. ist immer die beste Sache."

Sollte der Schützling von Trainer Michael Timm den WM-Gürtel zurückerobern, werden die Forderungen nach einem Duell gegen IBF-Champion Arthur Abraham aus dem Stall des Universum-Rivalen Wilfried Sauerland lauter werden. Sturm sieht sich für den Fall des Falles schon jetzt als Favoriten: "Arthur hat Schlagkraft, aber das reicht nicht. Ich bin technisch, konditionell und von der Beweglichkeit her der bessere Boxer."

Worum Sturm gegen Masoe noch kämpft, will sein Stallgefährte Wladimir Sidorenko aus der Ukraine in der Hansestadt verteidigen. Der WBA-Weltmeister im Bantamgewicht setzt seinen Titel gegen Ricardo Cordoba aus Panama aufs Spiel.

© SID

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