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19.01.2005

16:12 Uhr

Brdaric überraschend nicht aufgestellt

Klinsmann holt Pander für Benefizspiel in Nationalelf

Bundestrainer Jürgen Klinsmann bietet im Benefizspiel des deutschen Fußballs zu Gunsten der Flutopfer in Südasien die bestmögliche Mannschaft auf.

Pander im Trikot der U21-Nationalmannschaft Foto: dpa

Pander im Trikot der U21-Nationalmannschaft Foto: dpa

HB MÜNCHEN. Der 40-Jährige berief am Mittwoch den Schalker Lokalmatadoren Christian Pander als einzigen Neuling in den von Kapitän Michael Ballack angeführten 21-köpfigen Kader für das Kräftemessen der deutschen Nationalmannschaft mit einer internationalen Bundesliga-Auswahl um die Stürmerstars Ailton und Roy Makaay am kommenden Dienstag (19.45 Uhr/ZDF) in Gelsenkirchen.

Zwei Wochen vor dem Härtetest gegen den zweimaligen Weltmeister Argentinien soll sich der 21-jährige Pander bei seinem Heimspiel als Ersatzmann für den auch im Länderspiel am 9. Februar in Düsseldorf fehlenden Philipp Lahm (Ermüdungsbruch am Fuß) bewähren. "Das Benefizspiel ist für Christian eine gute Gelegenheit, um sich für weitere internationale Aufgaben zu empfehlen", erklärte Klinsmann. Pander sollte sein Debüt im Nationalteam ursprünglich schon im vergangenen Monat während der Asienreise feiern, der Linksfuß fiel damals aber wegen Bandscheibenproblemen kurzfristig aus.

Zum Aufgebot gehört auch Torhüter Jens Lehmann, den Klinsmann zu Wochenbeginn noch mit seinem Club Arsenal London in England im Einsatz wähnte. Doch im Halbfinale des englischen Ligapokals ist nächste Woche lediglich Robert Huth mit Chelsea London gegen Manchester United beschäftigt. Der Abwehrspieler fehlt deswegen in Gelsenkirchen. Im Vergleich zur Asienreise ist neben den Torhütern Timo Hildebrand und Simon Jentzsch auch der Bremer Christian Schulz nicht dabei, der wegen eines Trauerfalls in der Familie absagte.

Überraschend nicht berücksichtigt wurde von Klinsmann der Wolfsburger Stürmer Thomas Brdaric. Ein Fragezeichen steht hinter Patrick Owomoyela und Frank Baumann, die angeschlagen sind. Der Bremer Frank Fahrenhorst erhält dagegen nach einer längeren Verletzungspause eine neue Chance im DFB-Team.

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