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15.06.2014

17:02 Uhr

Deutscher Golfstar Kaymer

„Germanator“ vor zweitem Major-Sieg

Der deutsche Golfstar Kaymer hat sich vor der Finalrunde der US Open fünf Schläge Vorsprung und Respekt verschafft. Er hat damit seinen zweiten Major-Sieg vor Augen - das hat vor ihm nur ein Deutscher geschafft.

Golfstar Martin Kaymer: „Man muss diesen Druck mögen und sich ihm stellen.“ AFP

Golfstar Martin Kaymer: „Man muss diesen Druck mögen und sich ihm stellen.“

PinehurstDie Kollegen staunen, die Amerikaner nennen ihn respektvoll den „Germanator“: Martin Kaymer ist zurück. Den zweiten Major-Sieg seiner Karriere vor Augen, forderte der 29 Jahre alte Golf-Profi sogar noch härtere Bedingungen für den Schlusstag der 114. US Open. „Man muss diesen Druck mögen und sich ihm stellen. Score verwalten bringt nichts, sonst geht der Spielplan nicht auf. Man kann nur mit konsequenten Schlägen gewinnen und muss souverän bleiben“, sagte Kaymer nach Runde drei, die er mit einem Birdie zum Fünf-Schläge-Vorsprung auf die Konkurrenten beendete.

Er weiß, dass er sich in den USA Respekt verschafft hat. Sein erster Titel 2010 bei der PGA Championship, der Ryder Cup vor zwei Jahren in Medinah und vor einem Monat sein Comeback bei der Players Championship sprechen für sich. An den ersten beiden Tagen in Pinehurst/North Carolina lieferte er mit dem Rekordergebnis von 130 Schlägen eine kleine „One-Man-Show“ ab. Am Samstag wurden die Platzverhältnisse richtig hart: Bei weiter 35 Grad trockneten die Grüns so aus, dass reihenweise Putts wieder herunterrollten.

Golf: Deutsches Quartett bei den US-Open

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Martin Kaymer hat die größte Erfahrung der deutschen Starter bei den US-Open. Der deutsche Golfstar will um den Sieg spielen. Egal wie Kaymer abschneidet: Die US Open sorgen aus deutscher Sicht für ein Novum.

Auch Kaymer strauchelte, verzog seine Abschläge zu Beginn der Runde, kämpfte sich aber mit einem furiosen Eagle an der fünften Bahn wieder zurück. Am Ende reichte es auf dem Par-70-Platz für eine 72er Runde. Mit insgesamt 202 Schlägen hatte er bei der mit acht Millionen Dollar dotierten Veranstaltung ein Polster von fünf Schlägen auf die US-Profis Rickie Fowler und Erik Compton (beide 207). Der Sieger des zweiten Majors des Jahres kassiert 1,44 Millionen Dollar.

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